PATTAYA. Am 1. April 2026 führte die Polizei in Pattaya eine Razzia gegen Transfrauen durch. Dieser Einsatz folgte auf eine Reihe von Vorfällen, bei denen Touristen belästigt wurden. Unter der Leitung von Polizeioberst Anek Sarathongyu, Leiter der Polizeistation Pattaya, und dem Bezirkschef von Bang Lamung, Anusak Piriyamorn, waren über 30 Beamte an der Aktion beteiligt, die sich auf die Walking Street konzentrierte.
Die Walking Street, ein pulsierendes Ausgehviertel, wurde als Treffpunkt der betreffenden Personen identifiziert. Das Eingreifen der Polizei erfolgte nach mehreren öffentlichkeitswirksamen Fällen, in denen Transfrauen mutmaßlich an Straftaten gegen Touristen beteiligt waren. Diese Vorfälle hatten in den letzten Wochen die öffentliche Besorgnis und das Medieninteresse verstärkt.

Im Anschluss an die Operation betonten die Behörden ihr Engagement für die Sicherheit von Touristen und Einheimischen. Experten merkten an, dass solche Razzien potenziell dazu beitragen können, das Vertrauen der Besucher wiederherzustellen, äußerten aber gleichzeitig Bedenken hinsichtlich einer Stigmatisierung. Die Maßnahme verdeutlicht die Herausforderungen, die sich bei der Balance zwischen Strafverfolgung und dem Umgang mit der lokalen Bevölkerung in Touristengebieten ergeben.
Die Behörden von Pattaya planen, künftig ihre Patrouillen zu verstärken und mit den lokalen Gemeinschaften zusammenzuarbeiten, um solche Probleme effektiver anzugehen. Kontinuierliche Überwachung und der Dialog mit verschiedenen Gruppen in der Region sollen weitere Vorfälle verhindern.
- Quelle: ASEAN Now, Khaosod