BANGKOK. Alle sieben Wahlkommissare könnten vom Verfassungsgericht wegen angeblicher Misswirtschaft bei der jüngsten Senatswahl abgesetzt werden. Alle Wahlkommissionsmitglieder könnten möglicherweise vom Gericht abgesetzt werden, weil es ihnen angeblich einige Monate zuvor nicht gelungen sei, eine klare und saubere Wahl der Senatoren abzuhalten.
Die sieben Wahlkommissare könnten möglicherweise nicht nur sofort vom Verfassungsgericht abgesetzt werden, sondern ihnen drohen anschließend auch strafrechtliche Anklagen wegen ihres angeblichen Versäumnisses, für eine transparente und faire Durchführung der Senatswahlen im Juni zu sorgen, wenn der Oberste Gerichtshof die Wahl in Songkhla für null und nichtig erklärt; ein Urteil hierzu wird in Kürze erwartet, so eine informierte Quelle gestern (21. September).
Folglich könnte die umstrittene Wahl aller 200 Senatoren im ganzen Land aufgrund der angeblich manipulierten Wahlen in der Südprovinz möglicherweise kollektiv für null und nichtig erklärt werden, was eine Neuwahl in allen Distrikten und Provinzen des Landes rechtfertigte, so die Quelle.

Bei der beispiellosen Senatswahl, bei der ausschließlich die Stimmen der Mitbewerber anstelle der Wählerstimmen abgegeben wurden, soll es zu Wahlbetrug gekommen sein. Die Wahl wurde zumeist heimlich von ungenannten Elementen aus dem Umfeld der Bhumjaithai, dem zweitgrößten Koalitionspartner, manipuliert.
Angeblich handelten bis zu 120 Senatoren, darunter auch Senatssprecher Mongkol Surasajja, mehr oder weniger unter dem verschleierten Einfluss des in Buriram ansässigen Lagers unter dem De-facto-Chef von Bhumjaithai, Newin Chidchob.
- Quelle: Thai News Room