BANGKOK. Thailand ist in den Mittelpunkt globaler Besorgnis gerückt, da es zu den drei Ländern mit dem stärksten Rückgang der Geburtenrate gehört und nur noch von Südkorea und China übertroffen wird. Über einen Zeitraum von 74 Jahren verzeichnete Thailand einen alarmierenden Rückgang von 81 % und übertraf damit in dieser demografischen Verschiebung sogar Japan, wie aus dem jüngsten Global Statistics-Bericht hervorgeht, der auf Daten der Bevölkerungsabteilung der Vereinten Nationen basiert.
Die Enthüllungen des Berichts werfen ein Schlaglicht auf bedeutende demografische Veränderungen innerhalb des Landes und geben Anlass zur Sorge hinsichtlich der zukünftigen Bevölkerungsstabilität und der wirtschaftlichen Folgen. Thailands neuer Rang, der dritte Platz unter den 80 Ländern mit dem stärksten Rückgang, unterstreicht die dringende Notwendigkeit, die zugrunde liegenden Ursachen dieses Phänomens anzugehen.
Wirtschaftliche Bedingungen, Umweltverschmutzung und allgemeinere Lebensbedingungen haben ein Umfeld geschaffen, in dem Thailänder sich zunehmend gegen die Kindererziehung entscheiden. Analysten weisen auf eine Mischung von Faktoren hin, wobei patriarchalischer gesellschaftlicher Druck und wirtschaftliche Unsicherheiten als gemeinsame Merkmale in Ländern mit ähnlichen Trends genannt werden. Darüber hinaus wird angenommen, dass die Sorge um jüngere Generationen, die Umweltverschmutzung und schlechter Ernährung ausgesetzt sind, die Geburtenrate in Thailand weiter beeinflusst.

Die Zahlen aus Thailand spiegeln ein größeres globales Muster wider und deuten darauf hin, dass sozioökonomische und ökologische Einflüsse zu den weltweit sinkenden Geburtenraten beitragen. Im Zuge der Gespräche auf Plattformen wie X, einst bekannt als Twitter, weitet sich die Diskussion aus und erkennt, dass es sich um ein vielschichtiges globales Problem mit potenziell tiefgreifenden Auswirkungen auf die zukünftige Wirtschafts- und Bevölkerungslandschaft handelt.
- Quelle: ASEAN NOW