Stundenlang wurde der Tempel von Thaksin-Anhängern in roten T-Shirts belagert. Der Besuch von Pradit mit Ehefrau und Sekretärin fand gegen sieben Uhr morgens statt, um zehn Uhr war der Tempel umzingelt, Fahrzeuge durften nicht passieren, die Rothemden forderten alle Menschen im Tempel auf, zu Fuß herauszukommen.
Politik
Wahlkommission: Thaksin darf Berater der Puea Thai Partei werden
Auf den Plan der Puea-Thai Partei hin, den sich im Exil befindlichen Ex-Premierminister als Berater in ihre Aktivitäten einzubinden folgte eine Genehmigung seitens der Wahlkommission.
Stellungnahme des Bruders
Forde Nicolaides schrieb am 19. Januar folgendes: Harry erschien wie terminiert heute vor dem Bangkoker Kriminalgericht und sagte zu den Vorwürfen in bezug auf Majestätsbeleidigung aus. Sie erinnern sich vielleicht, daß er sich am 21. November 2008 nicht schuldig bekannte. Harry befindet sich seit dem 31. August 2008 in Haft, Anträge auf Kaution wurden viermal abgewiesen.
Warnung vor Bodenreform
Der Gesellschaftskritiker Prawase Wase warnte, daß die Demokraten die Bodenreform transparent abwickeln müßten, sonst würde ihnen dasselbe Debakel blühen wie im Jahre 1995. Damals hatten es die Demokraten selbst für thailändische Verhältnisse mit der Korruption übertrieben: Im Laufe der Reform bedienten sich Politiker der Demokraten schamlos an den Grundstücken. Das brachte die gesamte Regierung zu Fall. Ironischerweise war damals Newin Chidchob der Wortführer der Opposition, der die Demokraten ans Kreuz nagelte.
Säuberungen im Außenministerium
Von den englischsprachigen Medien in Thailand völlig unbeachtet, werden im Außenministerium Säuberungen durchgeführt, die den Betroffenen als „Beförderungen“ verkauft werden.
Majestätsbeleidigung: Australier bekommt 3 Jahre Gefängnis
„Ich bekenne mich schuldig“, sagte der 41jährige und entschuldigte sich. „Das kann nicht wahr sein. Das ist wie ein Alptraum.“
Alle Tiere sind gleich, aber manche sind gleicher
Im Kreuzfeuer befindet sich eine Armeeangehörige, Leutnant Sunisa Lertpakawat, die für einige bereits unangenehm auffiel, weil sie unerlaubterweise Ex-Premier Thaksin im Exil interviewte und danach das Buch „Thaksin, Where Are You?“ schrieb.
Internet-User verhaftet: Majestätsbeleidigung
Suwicha wurde vom Department of Special Investigations verhaftet, weil die IP-Adresse seines Computers mit der übereinstimmte, mit der Kommentare über den König abgegeben wurden. Er war von der Polizei während eines Besuches bei Freunden in der Provinz verhaftet worden – man vermutet, er suchte die Freunde auf, weil er ahnte, daß die Polizei nach ihm fahndete.
UDD hat eigenen Fernsehsender
Die oppositionelle UDD senden auf einem Satellitenkanal, der sich Democracy Television (DTV) nennt.
Justizminister will Gesetz zur Majestätsbeleidigung verschärfen
Die „höchste Institution“ zu schützen, sei seine höchste Priorität, er werde die Hilfe der Armee in Anspruch nehmen, um Bewegungen, die gegen die Monarchie gerichtet sind, zu unterdrücken.
PAD soll Regierung beraten
Zu den „Gelben“ gehören Pichet Pattanachote, der den Gesundheitsminister beraten soll, Samran Rodphet, der als Staatssekretär im Technologieministerium arbeiten soll und Praphan Khunmee, Berater des Vize-Wirtschaftsministers.
Jakrapob kämpft gegen Vorwurf der Majestätsbeleidigung
Jakrapob war bei der Staatsanwaltschaft erschienen, um die gegen ihn gemachten Vorwürfe zu hören. Die nächste Anhörung wird am 5. März stattfinden.
Prof. Giles Ji Ungpakorn wegen Majestätsbeleidigung angezeigt
Gil wurde vom Polizeirevier in Pathumwan, Bangkok, zum 23. Januar 2009 vorgeladen, um eine Aussage zu machen. Die Anzeige wurde von Polizeioberst Pansak Sasana-anund erstattet, der bei der Special Branch Police arbeitet.
Sukhumphan ist neuer Gouverneur von Bangkok
Sukhumphan wird der Nachfolger von Apirak, der im November 2008 wegen Bestechungsvorwürfen zurücktrat.
Strafanzeige gegen PAD wegen Sachbeschädigung
Die Regierung hat über den Staatssekretär im Büro des Premierministers die PAD bei der Polizei wegen Sachbeschädigung angezeigt. Der Schaden beläuft sich demnach auf 18,8 Mio. Baht.
Premierminister spricht jede Woche im TV
Das kündigte der Minister im Büro des Premierministers, Satit Wonghnongtaey an, der zuvor demselben Nachrichtensender befohlen hatte, die wöchentliche Sendung „Truth Today“ (Wahrheit Heute) wegen einseitiger Berichterstattung abzusetzen.
6 Jahre Gefängnis wegen Majestätsbeleidigung
Am 22. August berichtete die englischsprachige Tageszeitung „The Nation“, daß vier Personen wegen Majestätsbeleidigung verhaftet worden seien. Darunter auch Boonyuen Prasertying, die in Untersuchungshaft kam.






