Premierminister reist nach New York

In seiner wöchentlichen Fernsehansprache teilte Samak mit, er habe keine Angst vor einem Militärputsch. (2006 wurde Ex-Premierminister Thaksin gestürzt, als er zu einer Konferenz der Vereinten Nationen unterwegs war.)

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Aung San Suu Kyi tritt in Hungerstreik

Die National League for Democracy (NLD) bestätigte, daß Suu Kyi damit gegen ihren seit Mai 2003 andauernden Hausarrest protestieren möchte. Seitdem befindet sie sich in beinahe völliger Isolation, jeden Monat darf sie von einem Arzt aufgesucht werden, ab und zu ihren Rechtsanwalt und manchmal von Sonderbeauftragten der UNO.

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Sondhi will Mönch werden – für immer

PAD-Führer Sondhi Limthongkul kündigte am 6. September an, sobald Ruhe und Ordnung wieder hergestellt seien, werde er bis zu seinem Tod in ein Kloster gehen. Vorher müsse aber die Regierung Samak gestürzt werden, das sei oberstes Ziel und die PAD könne dies auch schaffen. bp

Ausländer: Wir kommen zurück

532 Ausländer wurden zwischen dem 2. und 5. September befragt. 98,8% wollten Angehörigen und Freunden empfehlen, einmal einen Urlaub in Thailand zu verbringen, 88,7% äußerten sich trotz der Unruhen positiv über Thailand.

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„Junge PAD“ organisiert sich

Etwa 100 Schüler und Studenten versammelten sich am 6. September am Demokratie-Denkmal in Bangkok. Sie forderten Jugendgruppierungen auf, sich ihnen anzuschließen. Die Schüler und Studenten stammen aus 80 unterschiedlichen Bildungsinstituten und nennen sich „Junge PAD“. bp

Saroj Chavanaviraj neuer Außenminister

Saroj, 66 Jahre alt, wurde von Premier Samak bereits zweimal darum gebeten, das Außenministerium zu übernehmen. Das erste Mal kurz nach den Wahlen und das zweite Mal nach dem Rücktritt von Noppadon Pattama. Beide Male hatte Saroj abgelehnt.

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Referendum soll Staatskrise beenden

Mit diesem Vorschlag wies Premierminister Samak am 4. September zugleich Rücktrittsforderungen seiner Gegner zurück. Samak forderte den Senat auf, schnell ein Gesetz über die Volksabstimmung zu verabschieden. Während des einmonatigen Wahlkampfes könnten die Tausenden Mitglieder der PAD, die seit Tagen seinen Amtssitz belagern, dort bleiben. Die Opposition wies Samaks Vorstoß zurück. Die Regierung wolle damit nur Zeit für ihr politisches Überleben gewinnen.

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Samak: Regierungsgebäude wird bald geräumt

Statt dessen teilte Samak mit, das Gebiet um das Regierungsgebäude würde bald geräumt. Soldaten würden zum Regierungssitz vorrücken und „milde“ vorgehen. Die Proteste auf dem Gelände würden bald beendet sein, die Regierung werde aber gegen die Demonstranten keine Gewalt anwenden.

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