Franzose täuscht einen Raubüberfall vor um seiner Frau den Verlust von 20.000 Baht zu erklären

pp Phuket. Am Freitag meldete sich ein Franzose auf der Polizeiwache auf Phuket. Er erklärte den Beamten, dass er am Donnerstagabend an einem Geldautomaten in Karon 20.000 Baht abgehoben habe. Wenig später sei er dann von zwei unbekannten Männern überfallen und ausgeraubt worden.

Die Beamten nahmen eine Anzeige auf und machten sich sofort an die Aufklärung des Falls. Wie üblich wurden als erstes die Aufnahmen der Sicherheitskameras in der Gegend überprüft. Dort war der Franzose tatsächlich zu sehen.

Die Beamten bestellten den Franzosen Marc Lucien F. zur Klärung weiterer Fragen am nächsten Tag erneut auf das Revier. Dort zeigten sie dem Touristen die Aufnahmen der Überwachungsanlagen. Auf den Aufnahmen war zwar der Franzose, aber weit und breit nichts von einem Überfall zu sehen.

Nun musste Herr F. zugeben, dass er den Überfall nur erfunden habe. Er habe tatsächlich die 20.000 Baht von seinem Konto abgehoben. Da er aber wusste, das ihm seine Ehefrau wegen einer solch hohen Summe Ärger bereiten würde, musste er ihr den Verbleib des Geldes irgendwie erklären. Dabei sei er auf die Idee mit dem Überfall gekommen.

Wo die Summe tatsächlich abgeblieben war, wurde allerdings nicht bekannt. Da hüllte sich der Franzose in Schweigen. Er entschuldigte sich in aller Form bei den Beamten für seine Lüge. Die Beamten hatten offenbar ein Einsehen mit dem verängstigten Ehemann und ließen den Franzosen gehen. Wie er den Verlust der 20.000 Baht nun seiner Ehefrau erklärt, dürfte allerdings sein Geheimnis bleiben.