Video zu den Straßenschlachten der Gummi- und Ölfarmer mit der Polizei

pp Nakhon Si Thammarat. 100 Millionen Baht Verlust, schätzt der Vorsitzende Yutthakij Manachit des Verbands der Industrie, haben die Proteste der Farmer bisher die Industrie in der Provinz gekostet.

Seit Samstag sind die Proteste in der Region weiter ausgeweitet worden und die Bauern haben mittlerweile wichtige Straßen blockiert. Der Polizei war es bisher nicht gelungen, die Demonstranten zu zerstreuen. In einem Video von MCOT ist zu sehen, dass der Mob bisher noch in der Überzahl ist.

 

Die Warenlieferungen für die Fabriken in Nakhon Si Thammarat werden hauptsächlich über den Landweg herangeschafft, sagte Herr Yutthakij am Dienstag. In den letzten fünf tagen sind so viele Lieferungen liegengeblieben oder erst verspätet eingetroffen, dass die Industrie stark darunter leidet.

Zwar könnten die Hersteller und die Lieferanten andere Straßen benutzen, aber auch dort würde sich der Protest bereits bemerkbar machen und es müsse mit langen Staus gerechnet werden. Der Transport von Gummi-Holzprodukten von Nakhon Si Thammarat nach Bangkok und in den Hafen von Songkhla wurde komplett gestoppt, sagte Herr Yutthakij.

Seiner Meinung nach sollte die Regierung sollte das Problem mit den Gummi-Bauern schnell lösen. Sie sollte es in der gleichen Weise tun, wie sie auch für die Reisbauern getan hatte, sagte er.

Die Regierung sollte am besten einen Vertreter mit voller Entscheidungskompetenz zu Gesprächen mit den Demonstranten schicken, am besten den Minister für Landwirtschaft oder Handel, empfahl er.

Außerdem sollte die Regierung den Bauern zumindest einen Preis von 100 Baht pro Kilo garantieren, dann würden die Proteste enden. Das würde auch helfen, den Schaden für die Industrie in der Region zu begrenzen, fügte er hinzu.