PM bestätigt den Rückgang bei den Exporten

pch Bangkok. Sie sagte in ihrer wöchentlichen Sendung „Yinglak trifft das Volk“ am Samstag, dass die Regierung in vollem Umfang realisiert hat, dass die Schwankungen in der Weltwirtschaft, insbesondere die der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten, zum Rückgang der Exporte geführt habe.

Es war die erste Rede seit Wochen von ihr zur wirtschaftlichen Situation in Thailand, nachdem zuvor jeweils die zuständigen Minister über die wirtschaftliche Lage und zu anderen Fragen gesprochen haben. Frau Yinglak sagte, die thailändischen Ausfuhren sind seit dem globalen wirtschaftlichen Tief unter Druck, dies treffe jedoch auf die meisten Länder in der Region zu, da die Märkte insgesamt schrumpften.

Allerdings sagte sie, sie glaube, dass die thailändischen Ausfuhren in der zweiten Hälfte des Jahres besser sein werden als in den ersten sechs Monaten, doch könnte die Steigerung niedriger ausfallen als in den letzten zwei Jahren. Die Regierung wird weitere Verhandlungen über Freihandelsabkommen führen und auch andere Mittel zur Verringerung von Handelsschranken einsetzen, um den Export anzukurbeln.

In Bezug auf das Wirtschaftswachstum insgesamt sagte die Premierministerin, das Land ist auf einem guten Weg, doch wird das Wachstum vielleicht nicht so groß sein, wie wir es erwartet hatten. Dies liege zum Teil daran, weil die Ausgaben für Investitionsvorhaben der Regierung hinter dem Zeitplan liegen.

Sie betonte, dass die Staatsausgaben beschleunigt werden müssen, so das 350 Milliarden Baht Wassermanagement System und das zwei Billionen Baht Infrastrukturvorhaben, die beide im Moment verzögert werden. „Ich versichere ihnen, dass die Regierung nicht untätig ist. Die Verwaltung wird die Staatsausgaben beschleunigen“, sagte Frau Yinglak. Weiter erklärte sie, dass die Zahl der ausländischen Investoren, die in Thailand investieren wollen, sich aufgrund ihrer häufigen Auslandsreisen erhöht habe.

Die oppositionelle demokratische Partei und einige Senatoren dagegen kritisieren Frau Yinglak, sie verprasse Hunderte von Millionen Baht an Steuergeldern für ihre Auslandsreisen. Sie sagten, Frau Yinglak habe in den letzten zwei Jahren auf 52 Auslandsreisen in 41 Länder über 300 Millionen Baht ausgegeben.

In Bezug auf Tourismus sagte sie weiter, dass Ausländer noch immer Vertrauen in Thailand haben. Die Regierung glaubt, dass die Zahl der Touristen in diesem Jahr auf mehr als 22 Millionen steigen wird. Und sie versprach, kleinen und mittelständischen Unternehmen zu helfen, da diese Branche zur Stärkung der Beschäftigung und der Generierung von Umsätzen beitragen könne.