CHIANG RAI. Die thailändische Staatsbahn hat die Bauarbeiten an einem neuen Tunnel der Nordstrecke bis zum Abschluss der Untersuchung eines Gerüsteinsturzes, bei dem zwei Arbeiter ums Leben kamen, vorläufig eingestellt.
Die SRT teilte am Sonntag in einer Facebook-Mitteilung mit, dass die Arbeiten am Doi Luang Tunnel für zwei Tage eingestellt wurden, damit der Bauunternehmer und die Eisenbahnbehörden herausfinden können, warum das Gerüst am Samstag einstürzte und zwei Arbeiter tötete sowie zwei weitere verletzte.
Dem Auftragnehmer wurde außerdem auferlegt, die Sicherheit der Arbeiter zu verbessern, hieß es.

Dem Auftragnehmer wurde außerdem auferlegt, die Sicherheit der Arbeiter zu verbessern, hieß es.
Rettungskräfte und Bahnbeamte im Doi-Luang-Tunnel nach dem Einsturz eines Gerüsts, bei dem am Samstag im Bezirk Doi Luang in Chiang Rai zwei Arbeiter beim Einbau einer wasserdichten Auskleidung ums Leben kamen. (Foto: Facebook-Account der Thailändischen Staatsbahn)
Die Toten und Verletzten waren bei der Installation von Abdichtungsarbeiten im Inneren des Tunnels im Bezirk Doi Luang in der Provinz Chiang Rai beschäftigt.
Bei den Opfern handelt es sich lediglich um den 24-jährigen Apidet aus Kanchanaburi und den 29-jährigen Thu aus Myanmar. Die beiden Verletzten werden im Krankenhaus Chiang Rai Prachanukroh im Bezirk Muang behandelt.
Die Eisenbahnbehörde nannte das für den Bau verantwortliche Unternehmen nicht.
Laut der Stecon-Website gewann das Konsortium CKST-DC 3, bestehend aus Ch Karnchang Plc, Sino-Thai Engineering & Construction Plc (Stecon) und Chiang Mai Construction Co, die Ausschreibung für den Abschnitt zwischen Chiang Rai und Chiang Khong im Bezirk Chiang Khong, einschließlich des Doi Luang Tunnels.
Der Doi-Luang-Tunnel ist 3,4 Kilometer lang. Er wurde durch den Berg gehauen, die Gleise sind aber noch nicht verlegt.
Die neuen Gleise zweigen von der nördlichen Hauptstrecke am Bahnhof Den Chai im Bezirk Denchai in Phrae ab und sind Teil der neuen zweigleisigen Strecke Den Chai–Chiang Rai–Chiang Khong der SRT, die den Handel und Transport mit Nordlaos und China fördern soll.
Im vergangenen Jahr kamen drei Arbeiter ums Leben, als im Bezirk Pak Chong in Nakhon Ratchasima ein im Bau befindlicher Eisenbahntunnel einer Hochgeschwindigkeitsstrecke einstürzte.
- Quelle: Bangkok Post