Flutsituation in Nakhon Ratchasima Flut bleibt besorgniserregend da fast alle Bezirke betroffen sind

pp Nakhon Ratchasima. Die Behörden haben 31 Bezirke in der Provinz Nakhon Ratchasima zu Katastrophengebieten erklärt. Tausende Rai wertvolles Ackerland sind bereits überflutet und die Ernte unbrauchbar geworden.

Die Bevölkerung ist verständlicher Weise in großer Sorge um ihre Häuser und ihr Hab und Gut. Viele mussten ihr Heim verlassen und wurden in Notunterkünften oder bei Verwandten untergebracht.

Bisher ist immer noch keine Entspannung der Hochwasserlage in Sicht. Obwohl es aufgehört hat zu Regnen, fließt immer noch genügend Wasser aus dem Norden in Richtung Meer.

Viele Straßen mussten gesperrt werden oder sind nur mit LKWs oder höher gelegenen Fahrzeugen zu benutzen. Obwohl überall Sandsäcke aufgetürmt wurden, sickert das Wasser weiter durch zahlreiche Lücken in den Barrieren und zwingt die Behörden, zusätzliche Wasserpumpen in Betrieb zu halten.

Der historische Geschichtspark in Phimai, der die am besten erhaltene Khmer-Stadt auf dem Boden Thailands zeigt, ist nun ebenfalls durch das Hochwasser überschwemmt. In dem Park befinden sich unter anderem ein noch erhaltenes Stadttor und ausgedehnten Tempelanlagen (im Stile von Angkor). Auch hier werden Sandsäcke und zusätzliche Pumpen eingesetzt, um die Schäden in Grenzen zu halten.

Eingang zu den Tempelanlagen von Phimai

Laut der lokalen Presse wurden die 31 überschwemmten Bezirke zu Katastrophengebieten erklärt. Damit soll eine schnellere Hilfe angekurbelt werden, die vor allem den betroffenen Menschen in der Gegend zu Gute kommen soll.