BANGKOK. Einer britischen Reisenden wurde ihr Koffer 24 Stunden lang vor ihrem Flug zum Flughafen Suvarnabhumi in Bangkok abgenommen, nachdem Flughafenmitarbeiter ein darin verpacktes Sexspielzeug bemerkt hatten. Die 24-jährige Oliwia Krol berichtete, sie sei in Panik geraten, nachdem sie mit einem Flug aus Koh Samui in Bangkok gelandet war und Flughafenmitarbeiter mit einem Schild mit ihrem Namen gesehen hatte, während ihr Gepäck fehlte.
Die Urlauberin aus Abbey Wood im Südosten Londons war in Thailand unterwegs und befand sich auf dem Flug von Koh Samui nach Bangkok, als sich der Vorfall ereignete. Flughafenmitarbeiter teilten ihr mit, dass ihr Koffer wegen eines verbotenen Gegenstands, bei dem es sich ihrer Meinung nach zunächst um ein Feuerzeug handelte, nicht verladen worden war.

Oliwia sagte, sie habe befürchtet, in ernsthaften Schwierigkeiten zu sein, nachdem sie am Flughafen in ein Büro begleitet worden war. Sie erinnerte sich an die Sendungen der Grenzpolizei aus ihrer Kindheit und malte sich verschiedene Szenarien aus, während die Beamten sie zu ihrer Tasche befragten.
Sie sagte: „Ich geriet in Panik, weil ich nicht verstand, was vor sich ging, und dachte, ich hätte große Schwierigkeiten.“
Die Beamten teilten ihr später mit, dass sie eine Genehmigung benötigten, um den Koffer in Samui zu durchsuchen. Oliwia sagte, die Mitarbeiter hätten erklärt, dass es sich bei dem Gegenstand, der den Alarm ausgelöst hatte, entweder um ein Feuerzeug oder „möglicherweise um einen Intimgegenstand“ handeln könnte.
Oliwia gab zu, sich vor dem Flug kurz gefragt zu haben, ob der Gegenstand anders hätte verpackt werden sollen, sagte aber, sie habe nicht erwartet, dass er Probleme verursachen würde. Später wurde bestätigt, dass es sich bei dem Gegenstand um ihren Vibrator handelte.
Nachdem sie die entsprechenden Dokumente unterschrieben hatte, durchsuchte das Flughafenpersonal den Koffer. Die Tasche wurde 24 Stunden lang aufbewahrt, bevor sie eine E-Mail erhielt, in der ihr mitgeteilt wurde, dass sie zum Flughafen zurückkehren und sie abholen könne.
Später beschrieb sie die Erfahrung als peinlich, aber im Nachhinein betrachtet auch humorvoll. Oliwia sagte, ihre Freunde hätten „die ganze Sache hinterher urkomisch gefunden“ und weiterhin über den Vorfall gescherzt. Sie gestand später, dass sie das Sexspielzeug behalten durfte.
Der Mirror berichtete, dass dieser Fall verdeutlicht, wie Sicherheitssysteme an Flughäfen elektronische oder ungewöhnliche persönliche Gegenstände bei der Gepäckkontrolle erkennen können, selbst wenn Passagiere sich nicht bewusst sind, dass sie damit gegen Bestimmungen der Fluggesellschaft oder des Flughafens verstoßen. Reisenden wird daher häufig empfohlen, sich vor dem Flug über die Regeln für Batterien, elektronische Geräte und verbotene Gegenstände zu informieren.
- Quelle: ASEAN Now, Mirror