CHIANG MAI. Die thailändische und die chinesische Armee haben in der Provinz Chiang Mai das gemeinsame Militärmanöver STRIKE 2026 gestartet. Ziel der Übung ist die Stärkung der Spezialoperationsfähigkeiten und die Vertiefung der militärischen Beziehungen zwischen beiden Ländern.
Das Manöver begann am 18. Mai mit einer Eröffnungszeremonie unter dem gemeinsamen Vorsitz von Generalmajor Sunthorn Kamlangmak, Stabschef des thailändischen Kommandos für Spezialkriegsführung, und Oberst Yang Binbin, stellvertretender Stabschef der 75. Armeegruppe des Südlichen Kriegsschauplatzes der Chinesischen Volksbefreiungsarmee.
Die Übung findet vom 18. bis 28. Mai im 5. Regiment der Spezialkräfte in den Bezirken Mae Rim und Muang sowie in umliegenden Gebieten der Provinz Chiang Mai statt. Laut thailändischer Armee dienen die Manöver der Verbesserung der gemeinsamen Einsatzfähigkeiten und dem Ausbau des militärischen Wissensaustauschs zwischen Thailand und China.
Die Ausbildungsaktivitäten im Rahmen von STRIKE 2026 umfassen gemeinsame Operationen, Felsangriffs- und Abseilübungen, taktische Verwundeten Versorgung (TCCC) und Dschungelüberlebenstraining. Die Armee erklärte, das Programm spiegele die enge militärische Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern wider und trage gleichzeitig zur Stärkung der Kampfbereitschaft und zur regionalen Sicherheitsstabilität bei.

Die Übung ist Teil der fortlaufenden militärischen Zusammenarbeit zwischen Thailand und China, die in den letzten Jahren regelmäßig gemeinsame Trainingsaktivitäten durchgeführt haben. Thailändische Militärbeamte erklärten, das Programm ermögliche es dem Personal beider Länder, operative Erfahrungen auszutauschen und die Koordination bei Spezialkriegsführungseinsätzen zu stärken.
Die Eröffnungszeremonie brachte hochrangige Offiziere und Soldaten beider Seiten zusammen und unterstrich die anhaltenden Verteidigungsbeziehungen zwischen Bangkok und Peking. Die Übungen konzentrieren sich auf praktische Feldoperationen und spezialisiertes Kampftraining im Gelände Nordthailands.
Militäranalysten betrachten solche Übungen häufig als Teil umfassenderer regionaler Verteidigungskooperationsbemühungen, insbesondere da asiatische Länder bestrebt sind, die Interoperabilität und Einsatzbereitschaft für verschiedene operative Szenarien zu verbessern. Die thailändische Armee betonte, dass die Übung dem Aufbau professioneller militärischer Fähigkeiten und der Aufrechterhaltung der regionalen Sicherheitskooperation diene.
Khaosod berichtete, dass das Ausbildungsprogramm bis zum 28. Mai andauern wird. Die Truppen führen dabei eine Reihe gemeinsamer Übungen in festgelegten Übungsgebieten in der Provinz Chiang Mai durch. Nach Abschluss der Übung werden die Ergebnisse voraussichtlich von beiden Seiten ausgewertet, um operative Erkenntnisse zu gewinnen und künftige Kooperationsfelder zu erörtern.
- Quelle: ASEAN Now, Amarin