Starke Wellen reißen am Promthep Kap erneut einen Tourist ins Meer

pp Phuket. Am Dienstagnachmittag wurde der 30-jährige bekannte Musiker Somchai Yungtala in der Nähe des Promthep Kap auf einem Felsen von einer starken Welle erfasst und ins Meer gespült.

Bereits im November letzten Jahres rutschte ein junger chinesischer Student bei Posieren für ein Foto vor den Augen seiner Freunde von einem Felsen an der gleichen Stelle ins Wasser und ertrank.

Der 30-jährige Herr Somchai war ebenfalls an dem beliebten Aussichtspunkt, als er beim Angeln von einer starken Welle erfasst und hinaus aufs offene Meer gezogen wurde. Seine Freundin alarmierte sofort die Rettungskräfte, die sich nur wenig später auf die Suche nach Herrn Somchai machten. Allerdings mussten die Rettungskräfte aufgrund von starkem Seegang und der hereinbrechenden Dunkelheit die Suche aufgeben.

Auch gestern suchten sie vergeblich nach dem Mann. „Der Wind und die Wellen sind so stark“, sagte einer der lokalen Rettungskräfte, „ dass Herr Somchai kaum eine Überlebenschance hat. Wenn Herr Somchai ertrunken ist, dann wird sein Körper entweder hier, oder am Strand von Nai Harn an Land gespült“.

Heute Morgen gegen 5 Uhr wurde der Leichnam von Herrn Somchai am Strand von Ya Nui gefunden, sagte der Bürgermeister von Rawai gegenüber der lokalen Presse. Die Leiche wurde zunächst in das Vachira Krankenhaus auf Phuket gebracht. So haben die Angehörigen Zeit, um sich um seine Beerdigung zu kümmern.

„Ich fühle mit den Verwandten und bin sehr traurig über den Tod von Herrn Somchai“, erklärte Bürgermeister Arun Solos. „Wir haben alles versucht, um ihn zu retten. Leider kam unsere Hilfe zu spät. Herr Somchai wird bald zu Hause sein und dann können ihm seine Verwandten die letzte Ehre erweisen“.

Bereits nach dem Unfall im November letzten Jahres lies Phukets Bürgermeister Maitree ein paar Warnschilder in der Nähe des beliebten Aussichtpunktes errichten. „Wir haben zwar ein paar Warnschilder aufgestellt“, erklärte Bürgermeister Maitree, „aber dass ist für die Touristen offenbar nicht genug. Sie unterschätzen die Gefahr, die von den rutschigen Felsen und der starken Brandung ausgeht“.

„Wir werden noch mehr Warnschilder auf dem Weg zu dem Aussichtspunkt aufstellen“, erklärte er weiter. „Die Warnschilder werden in vier verschiedenen Sprachen sein. Wir wollen sie in Thai, Englisch, Chinesisch und in Deutsch aufstellen“, sagte Khun Maitree.

„Wir haben allerdings nicht vor, die gesamte Fläche großflächig einzuzäunen“, sagte er weiter. „Das würde einen großen Einfluss auf die natürliche Schönheit der Gegend machen und eventuell die Touristen abschrecken“, sagte er weiter. "Wir werden die lokale Gemeinde, die Reiseveranstalter, die Reiseleiter und Hotels sowie die Touristen über die Gefahren beim besteigen der Felsen auf dem Kap warnen“.

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