Der Abt des Tiger Tempel ist wieder aufgetaucht und streitet alle Anschuldigungen ab

Der Abt des Tiger Tempel ist wieder aufgetaucht und streitet alle Anschuldigungen ab

Kanchanaburi. Der letzte Woche spurlos verschwundene Abt Luangta Chan ist plötzlich wieder aufgetaucht und streitet alle gegen ihn erhobenen Vorwürfe ab. Er habe von den ganzen Vorgängen in seinem Tiger Tempel keine Ahnung, ließ er durch seine Verteidiger wissen.

Herr Saiyud Pengboonchu, der Anwalt des Abtes teilte am Donnerstag den Medien mit, dass sein Mandant weder mit den toten Tigerbabys noch mit den gefundenen Amuletten oder den sonstigen Anschuldigungen gegen seinen Tempel etwas zu tun habe. Sein Mandant habe von den ganzen Vorgängen in seinem Tempel keine Ahnung, sagte der Anwalt.

Luangta Chan war letzte Woche bei einer Reise nach Bangkok spurlos verschwunden und tauchte gestern überraschender Weise wieder in seinem Tempel auf. Er wurde von Augenzeugen kurz dabei gesehen, als er einige der noch im Tempel verbliebenen Tiere fütterte. Er lehnte es allerdings ab, sich mit den Medienvertretern zu sprechen oder sonstige Aussagen zu machen.

Der Anwalt erklärte gegenüber der Presse, dass Lunangta sich nicht selber mit der Presse treffen möchte. Wenn sie weitere Informationen möchte, so sagte der Anwalt, dann sollen sie an der Pressekonferenz teilnehmen.

Herr Saiyud behauptet im Auftrag seines Mandanten, dass die gefundenen Amulette von den Anhängern des Abtes ohne sein Wissen und ohne seine Zustimmung vermarktet wurden. Er sagte weiter, dass die bei einer Razzia von den Behörden in dem Fahrzeug gefundenen Gegenstände von einigen Anhängern aus dem Tempel entfernt wurden, weil sie weder dem Abt noch dem Tempel irgendwelche Schwierigkeiten machen wollten. Von all dem habe der Abt nichts gewusst, behauptet der Anwalt weiter.

Auf die Vorwürfe und die eingereichte Anklage wegen illegalen Eingriff auf das Land der Abteilung der Nationalparks, Tierwelt und Pflanzenschutz ging der Anwalt nicht näher ein. Auch hiervon wisse sein Mandant nichts, sagte er nur kurz.

Weiterhin stehen noch die Vorwürfe wegen illegalem Wildtierhandel im Raum. Natürlich hat der Abt auch von diesen Vorgängen in seinem Tempel keine Ahnung.

Zum Abschluss erklärte der Anwalt noch einmal, dass sein Mandant nichts über irgendetwas wisse, was ihm von den Behörden zur Last gelegt wird. Auch über andere Vorgänge in seinem Tempel könne er nichts sagen, da er darüber angeblich nicht Bescheid wusste.