Premierminister Prayuth eröffnet eine weitere Webseite

Bangkok. Premierminister Prayuth Chan o-cha gab am Freitag ( 9. November 2018 ) offiziell bekannt, dass er einen weiteren Kommunikationskanal ( Webseite ) für die thailändische Öffentlichkeit eröffnet habe. Wie die thailändische Tageszeitung Khao Sod berichtet, können sich die Bürger nun neben der ebenfalls vor kurzem eröffneten Facebook Seite „ Prayut Chan-o-cha „ @prayutofficial auch auf der neu eröffneten Webseite „ Fragen sie Prayuth Chan o-cha „ mit Fragen und Vorschlägen an den Premierminister wenden.

Abgesehen von seiner Facebook Seite können sich die Bürger laut den Angaben jetzt auch direkt mit General Prayuth Chan o-cha auf der Webseite „ Fragen sie Prayuth Chan o-cha „  https://ask.prayutchan-o-cha.com/ in Verbindung setzen.

Premierminister Prayuth eröffnet eine weitere Webseite

Premierminister Prayuth eröffnet eine weitere Webseite

“ Über diesen neuen Kanal können mir die Bürger sagen, welche Probleme schnell gelöst werden müssen „, schrieb er. “ Ich habe extra ein Team zusammengestellt, das sich mit allen Fragen befasst, die Sie mir über diese neue Webseite senden. Und ich habe vor, diese Fragen und Vorschläge von Fall zu Fall zu beantworten „, sagte er weiter.

Erst Mitte Oktober hatte Premierminister Prayuth Chan o-cha erklärt, dass er  jetzt auch über seine neue offizielle Facebook Seite zu erreichen ist. Er sagte zu, dass er hier lebhafte Gespräche mit der Öffentlichkeit plant.

General Prayuth, der jetzt auch „ Tuu Digital „ genannt wird, wird das Live-Streaming Verfahren von Facebook als eine neue Möglichkeit nutzen, um die Menschen in Thailand besser und schneller erreichen zu können, sagte Herr Puttipong Punnakanta, der stellvertretender Generalsekretär des Premierministers zum Auftritt der neuen Facebook Webseite von Premierminister Prayuth.

“ Der Livestream über Facebook auf der Seite des Premierministers wird eine kurze und lebhafte Unterhaltung sein, die General Prayuth mit den Leuten im Land führen wird ”, sagte Herr Puttipong gegenüber den Reportern der nationalen Presse.

Wie die nationalen Medien weiter berichten, hat sich Premierminister Prayuth mittlerweile auch mit den populärsten sozialen Netzwerk Plattformen – Facebook – Twitter und Instragam ausgerüstet. General Prayuth kann jetzt damit Millionen Menschen erreichen und sich damit selbst eine Chance geben, auch noch weiter an der Macht zu bleiben, berichten die Medien.

Die Reaktion und Kommentare auf seiner sozialen Netzwerk Seite waren dagegen nicht alle positiv und unterstützend gemeint. Bis heute hat er 44.680 „ Likes „ erhalten. Im Vergleich dazu kann Yingluck Shinawatra auf mehr als 6 Millionen „ Likes „ zurückgreifen.

Die Nachrichtenseite „ The Nation „ hat sich die „ Like Zahlen „ von thailändischen Politikern auf Facebook angesehen und zweifelt allerdings an deren Echtheit. Sie vermuten, dass die Zahlen durch sogenannte „Klick-Farmen“ künstlich aufgebläht und erhöht wurden.

Die Liste der Politiker, die von The Nation veröffentlicht wurde, sieht wie folgt aus:

 

  • 6 Millionen Yingluck Shinawatra
  • 2,8 Millionen Suthep Thaugsuban
  • 2,8 Millionen Panthongtae Shinawatra
  • 2,5 Millionen Thaksin Shinawatra
  • 2,3 Millionen Abhisit Vejjajiva
  • 1 Millionen Sansern Samalapa
  • 440.000 Akanat Promphan
  • 410.000 Jurin Laksanawisit
  • 330.000 Jatuporn Prompan
  • 250.000 Nuttawat Saikua

 

Das Thema wurde aktuell, nachdem in der Provinz Sa Kaew drei chinesische Männer verhaftet wurden, die angeblich eine solche sogenannte „ Klick-Farm “ betrieben haben sollen. Allerdings sagte der Online-Business-Experte Pawoot Pongvitayapanu, der Gründer und Geschäftsführer des Online-Marktplates Tarad.com, dass er selber nicht glaubt, dass die drei verhafteten chinesischen Männer etwas damit zu tun hätten, die „ Likes “ der thailändischen Politiker auf Facebook positiv zu beeinflussen.

Dagegen ist Ministerpräsident Prayuth seit seinem ersten Posten auf Facebook allerdings auch vielen Feindseligkeiten und „ Misshandlungen „ auf seiner Facebook Seite ausgesetzt.

“Lügner !! Sie haben die Waffen und das Militär benutzt, um uns unsere Rechte zu stehlen “, schrieb Rungrat Pothitappa gestern und bezog sich dabei auf den Putsch von 2014, der inszeniert wurde, um die damalige gewählte Regierung von Yingluck Shinawatra zu stürzen.

 

  • Quelle: The Nation, Facebook