PHUKET. Eine Studie unterstützt ein Wasserflugzeugprojekt in Phuket. Die Überprüfung ergab „nur“ begrenzte negative Auswirkungen.
Eine vorläufige Umweltverträglichkeitsprüfung hat ergeben, dass das geplante Wasserflugzeugprojekt in Phuket nur begrenzte negative Auswirkungen hätte, gleichzeitig aber den Luxustourismus fördern und neue wirtschaftliche Möglichkeiten für die lokale Bevölkerung schaffen würde.
Thai Seaplane Co Ltd hat am Donnerstag die letzte öffentliche Konsultation zu ihrer ersten Umweltprüfung (Initial Environmental Examination, IEE) für einen temporären Wasserflugplatz durchgeführt. Dies ist ein gemäß den Luftfahrt- und Umweltvorschriften erforderlicher Schritt, bevor der Betrieb aufgenommen werden kann.
Das Treffen, das in der Bucht von Ao Makham im Tambon Wichit, Bezirk Muang, stattfand, wurde vom stellvertretenden Bezirkschef Apichart Chantharawong eröffnet.

Das geplante Wasserflugzeugprojekt in Phuket zielt darauf ab, Wasserflugzeugdienste als alternative Transportmöglichkeit für Touristen einzuführen und gleichzeitig die Überlastung des internationalen Flughafens Phuket zu verringern. (Foto: Achadthaya Chuenniran)
Zu den Teilnehmern gehörten Kasinpoj Rodkho, Geschäftsführer von Thai Seaplane, Rewat Areerob, Präsident der Phuket Provincial Administrative Organisation, Vertreter der Kasetsart-Universität sowie Beamte aus dem öffentlichen und privaten Sektor.
Das Projekt zielt darauf ab, Wasserflugzeugdienste als alternative Transportmöglichkeit für Touristen einzuführen und zur Entlastung des internationalen Flughafens Phuket beizutragen.
Das geplante Betriebsgebiet liegt etwa 1–2 Kilometer vor der Küste bei Ao Makham, in der Nähe von Koh Taphao Yai und dem Tiefseehafen Phuket. Es umfasst eine kreisförmige Zone mit einem Radius von 500 Metern, was etwa einem Quadratkilometer entspricht, für Starts und Landungen von kleinen Wasserflugzeugen.
Es sind keine permanenten Meeresbauwerke geplant. Stattdessen soll eine schwimmende Plattform mit den Maßen 9,6 Meter mal 4,2 Meter für den Passagier- und Gepäcktransfer genutzt werden, wobei Shuttleboote die Plattform in etwa fünf bis zehn Minuten mit dem Tiefseehafen verbinden.
Für 2026 werden bis zu 28 Flüge pro Tag prognostiziert, die zwischen 2027 und 2030 auf 42 Flüge täglich ansteigen sollen. Der Flugbetrieb soll zwischen 6:00 und 19:00 Uhr stattfinden, ohne Übernachtungsparkplätze. Die Flugrouten werden je nach Wind- und Jahreszeit angepasst, um Sicherheitsrisiken und Umweltauswirkungen zu minimieren.
Die Bewertung ergab, dass die meisten negativen Auswirkungen geringfügig sein dürften, da das Projekt auf schwimmender Infrastruktur und bestehenden Hafenanlagen basiert. Sie empfiehlt jedoch die fortlaufende Überwachung von Lärm, Luft- und Meerwasserqualität, Küstenbedingungen, marinen Ökosystemen, Schifffahrtssicherheit und Aktivitäten der Anwohner.
Das Projekt soll den Luxustourismus fördern, die Transportmöglichkeiten erweitern und Einnahmen für Phuket generieren.
- Quelle: Bangkok Post