BANGKOK. Das Sondergefängnis Bangkok wird voraussichtlich eine Anfrage an das medizinische Team des Polizeikrankenhauses über den Zustand des ehemaligen thailändischen Premierministers Thaksin Shinawatra senden, der dort behandelt wird.
Thaksin liegt seit fast einem Monat im Krankenhaus und die Gefängnisbeamten unter der Leitung von Nasathi Thongplod bestehen darauf, vor allem den Anweisungen der Ärzte Folge zu leisten. Selbst wenn sich die Behandlung auf ein Jahr erstreckt, könnte Thaksin im Krankenhaus bleiben.
Nasathi Thongplod, die Kommandantin des Sondergefängnisses Bangkok, gab bekannt, dass sich der ehemalige thailändische Premierminister immer noch in Behandlung im Polizeikrankenhaus befindet und den Empfehlungen der Ärzte folgt. Am Donnerstag, dem 21. September, beginnt seine Behandlung im ersten Monat.
Das Bangkoker Sondergefängnis wird einen Brief an das medizinische Team des Polizeikrankenhauses senden, das den 74-jährigen Thaksin behandelt, um sich nach seinem Zustand zu erkundigen und ob er zurück in das Rajthanee Krankenhaus verlegt werden kann.
Der Gefängniskommandant legt den Schwerpunkt auf die Gesundheitsfürsorge der Insassen und erklärt, dass alles auf den Anweisungen des Arztes basieren werde. Die Meinung des Arztes ist entscheidend, da es in der Vergangenheit Fälle gab, in denen Häftlinge ein Jahr lang in externen Krankenhäusern behandelt werden mussten.

Auf die Frage nach der Möglichkeit, dass Thaksin wie andere Menschen dem Gefängnis entgehen könnte, wenn sich die Behandlung auf ein Jahr erstreckt, sagte der Gefängniskommandant, dass die Gesundheit Vorrang vor allem anderen habe. Wenn sich ein Insasse nicht erholt und eine Behandlung benötigt und das Rajthanee Krankenhaus nicht über die notwendige Behandlungsausrüstung verfügt, muss er in einem externen Krankenhaus bleiben, berichtete Sanook.
Erst gestern forderte eine Koalition aus politischen Aktivisten und Reformaktivisten die Wiederherstellung des öffentlichen Vertrauens in die Rechtsstaatlichkeit. Sie forderten Premierminister Srettha Thavisin auf, für die erneute Inhaftierung Thaksins zu sorgen.
Der ehemalige Premierminister, der am 22. August aus einem 15-jährigen selbst auferlegten Exil zurückkehrte, verbrachte einen kurzen Aufenthalt von nur 13 Stunden im Bangkoker Untersuchungsgefängnis, bevor er in das Police General Hospital verlegt wurde, wo er weiterhin bleibt.
- Quelle: The Thaiger