BANGKOK. Die National Broadcasting and Telecommunications Commission (NBTC), Thailands Regulierungsbehörde für den Telekommunikationssektor, gab heute bekannt, dass Nutzer des Mobile Banking trotz der heute in Kraft getretenen neuen Regelung, die die Nutzer vor Betrügern schützen soll, wie gewohnt Transaktionen durchführen können.
Nach der neuen Regelung muss der Inhaber eines Bankkontos mit Mobile-Banking dieselbe Person sein, die als Benutzer der SIM-Karte registriert ist. Das soll Betrüger daran hindern, „Mule“-Konten und „Geister-SIM-Karten“ zu verwenden, um Bankkunden auf elektronischem Weg Geld zu stehlen.
Die NBTC erklärte, dass sie die Zusammenarbeit mit dem Anti-Geldwäschebüro (AMLO) und den Geschäftsbanken anstrebt, um eine Abstimmung mit den Mobilfunkanbietern zu ermöglichen und die Nummern der registrierten SIM-Karten zu überprüfen, die mit mobilen Banksystemen verknüpft sind.

Die Informationen der Mobilfunkanbieter Advanced Info Service (AIS) und TRUE werden dann an Geschäftsbanken gesendet, die sie mit ihren Bankkonten im Mobile Banking abgleichen. Die Informationen werden dann an AMLO und NBTC weitergeleitet.
Die NBTC erklärte, dass es im Ermessen der Geschäftsbanken liege, Kinder, deren Eltern für sie ein Mobile Banking Konto eröffnet haben, oder ältere Menschen von der neuen Regelung auszunehmen.
Die NBTC teilte jedoch mit, dass sie Gespräche mit den Mobilfunkanbietern führen werde, um Mobile Banking Nutzern zu helfen, die den registrierten Namen des SIM-Karteninhabers so ändern möchten, dass er mit dem Namen des Bankkontos übereinstimmt, um unnötige Unannehmlichkeiten zu vermeiden.
Nutzer des Mobile Banking können prüfen, ob ihr Name mit dem Namen des SIM-Karteninhabers übereinstimmt, indem sie *179* gefolgt von ihrer Personalausweisnummer drücken und anrufen.
- Quelle: Thai PBS World