BANGKOK. Warong Dechgitvigrom, Vorsitzender der Thai Pakdee Partei, hat angedeutet, dass der ehemalige Premierminister Thaksin Shinawatra eine Krankheit als Grund anführen könnte, um einer Anklage wegen Majestätsbeleidigung zu entgehen.
Warongs Facebook-Post vom Sonntag zufolge erhielt er aus zuverlässiger Quelle die Information, dass Thaksin am Samstagabend in ein Krankenhaus eingeliefert worden sei.
Warong spekulierte, dass Thaksins Krankenhausaufenthalt ihm als Grund dafür dienen könnte, sich morgen am Dienstag nicht bei der Staatsanwaltschaft zu melden, wenn er zur Anklageerhebung im Fall der Majestätsbeleidigung vor dem Strafgericht erscheinen soll.
Das Büro des Generalstaatsanwalts hat Thaksin aufgefordert, am Dienstag vor Gericht zu erscheinen, weil er 2015 in einem Interview mit einer südkoreanischen Zeitung in Seoul Bemerkungen gemacht haben soll. Warong erklärte: „Ich habe aus zuverlässiger Quelle erfahren, dass Thaksin letzte Nacht ins Krankenhaus eingeliefert wurde.“
„Deshalb möchte ich die Öffentlichkeit informieren. Die Quelle hat mir heute Morgen mitgeteilt, dass Thaksin letzte Nacht [Samstag] ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Es ist noch unklar, wie lange er im Krankenhaus bleiben wird, aber ich glaube, das hängt mit seiner bevorstehenden Anklageerhebung am 18. Juni zusammen.“

Warongs Facebook-Post vom Sonntag zufolge erhielt er aus zuverlässiger Quelle die Information, dass Thaksin am Samstagabend in ein Krankenhaus eingeliefert worden sei.
Am 29. Mai erschien Thaksin unter Berufung auf eine Covid-19 Infektion nicht bei der Staatsanwaltschaft, was den Generalstaatsanwalt dazu veranlasste, seine Anklageerhebung auf den 18. Juni zu verschieben.
„Obwohl der Termin für den 18. Juni angesetzt ist, wurde er ins Krankenhaus eingeliefert. Das deutet darauf hin, dass er einer Anklageerhebung entgehen will und unter Berufung auf seinen Krankenhausaufenthalt mit Sicherheit nicht erscheinen wird“, behauptete Warong.
- Quelle: Siam Rath