Thailand ist im aktuellen Klimarisikoindex (CRI) auf Platz 17 abgerutscht, was seine zunehmende Anfälligkeit für Extremwetterereignisse unterstreicht. In Hat Yai fielen kürzlich Rekordniederschläge von 350 Millimetern an einem Tag – der höchste Wert seit drei Jahrhunderten. Dies verdeutlicht die sich verstärkenden Auswirkungen des Klimawandels. Das thailändische Ministerium für Klimawandel und Umwelt (DCCE) modernisiert seine Frühwarnsysteme und verfolgt eine umfassende Strategie zur Stärkung der Resilienz.

Thailand klettert im globalen Klimarisikoindex auf Platz 17.

BANGKOK. Thailand ist im aktuellen Klimarisikoindex (CRI) auf Platz 17 abgerutscht, was seine zunehmende Anfälligkeit für Extremwetterereignisse unterstreicht. In Hat Yai fielen kürzlich Rekordniederschläge von 350 Millimetern an einem Tag – der höchste Wert seit drei Jahrhunderten. Dies verdeutlicht die sich verstärkenden Auswirkungen des Klimawandels. Das thailändische Ministerium für Klimawandel und Umwelt (DCCE) modernisiert seine Frühwarnsysteme und verfolgt eine umfassende Strategie zur Stärkung der Resilienz.

Der von Germanwatch anhand globaler Daten von 1995 bis 2024 erstellte CRI verzeichnete über 9.700 Extremwetterereignisse, die fast 5,7 Milliarden Menschen betrafen und mehr als 832.000 Todesopfer forderten. Die wirtschaftlichen Schäden beliefen sich auf über 4,5 Billionen US-Dollar, wobei Hitzewellen und Stürme für 66 % der Todesfälle verantwortlich waren. Überschwemmungen betrafen mit 48 % die meisten Menschen, während Stürme mit 58 % der Verluste bzw. rund 2,64 Billionen US-Dollar den größten finanziellen Schaden verursachten.

Thailands Ranking hat sich im Hinblick auf kurzfristige Risiken deutlich verschlechtert: von Platz 72 im Jahr 2022 auf Platz 17 im Jahr 2024. Gleichzeitig hat sich das langfristige Risiko von Platz 30 auf Platz 22 verschlechtert. Phirun Saiyasitpanich, Generaldirektor des DCCE, merkte an, dass Thailand trotz seines relativ hohen Entwicklungsstandes weiterhin erhebliche Schäden durch Extremwetterereignisse erleidet. Er nannte die Überschwemmungen in Hat Yai als Beispiel und verdeutlichte damit die Dringlichkeit von Anpassungsmaßnahmen an die sich verändernden Niederschlagsmuster.

Die Regierung konzentriert sich auf den Ausbau von Frühwarnsystemen in Risikogebieten und den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Gesellschaft mit dem Ziel der Klimaneutralität bis 2050. Der Nationale Anpassungsplan wird mit Unterstützung von sechs Hauptsektoren, lokalen Behörden, Unternehmen und der Zivilgesellschaft umgesetzt. Zu den Initiativen gehören die Verbesserung von Katastrophenwarnsystemen, Wassermanagement, Gesundheitswesen, Landwirtschaft, Infrastruktur, naturbasierte Lösungen sowie die Stärkung von Risikodatenbanken, Finanzierung und technologiegestützter Überwachung.

 

Thailand ist im aktuellen Klimarisikoindex (CRI) auf Platz 17 abgerutscht, was seine zunehmende Anfälligkeit für Extremwetterereignisse unterstreicht. In Hat Yai fielen kürzlich Rekordniederschläge von 350 Millimetern an einem Tag – der höchste Wert seit drei Jahrhunderten. Dies verdeutlicht die sich verstärkenden Auswirkungen des Klimawandels. Das thailändische Ministerium für Klimawandel und Umwelt (DCCE) modernisiert seine Frühwarnsysteme und verfolgt eine umfassende Strategie zur Stärkung der Resilienz.
Thailand ist im aktuellen Klimarisikoindex (CRI) auf Platz 17 abgerutscht, was seine zunehmende Anfälligkeit für Extremwetterereignisse unterstreicht. In Hat Yai fielen kürzlich Rekordniederschläge von 350 Millimetern an einem Tag – der höchste Wert seit drei Jahrhunderten. Dies verdeutlicht die sich verstärkenden Auswirkungen des Klimawandels. Das thailändische Ministerium für Klimawandel und Umwelt (DCCE) modernisiert seine Frühwarnsysteme und verfolgt eine umfassende Strategie zur Stärkung der Resilienz.

 

Laut The Thaiger hob Phirun auch Thailands Entwicklung eines nationalen Klimaindex (CRI) zur Unterstützung der Provinzplanung sowie die Bemühungen zur Verabschiedung des Klimaschutzgesetzes hervor, um die langfristige Resilienz zu stärken. Die Beteiligung der Öffentlichkeit gilt als entscheidend für die Entwicklung einer nachhaltigen, kohlenstoffarmen Wirtschaft. In Bangkok erklärte die stellvertretende Gouverneurin Thavida Kamolvej, Gouverneur Chadchart Sittipunt habe Vorbereitungen für Worst-Case-Szenarien mit 1.100 Millimetern Niederschlag innerhalb von sieben Tagen angeordnet und dabei Lehren aus den Überschwemmungen in Hat Yai gezogen.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Thailand belegt im Klimarisikoindex 2024 den 17. Platz, im Jahr 2022 lag es noch auf Platz 72.
  • In Hat Yai wurden 350 Millimeter Niederschlag an einem einzigen Tag gemessen, der höchste Wert seit 300 Jahren.
  • Die Regierung verbessert die Frühwarnsysteme und strebt bis 2050 Klimaneutralität an.

 

  • Quelle: Asean Now, TheThaiger