NAKHON RATCHASIMA. Die Suche nach drei Vermissten wurde eingestellt, forensische Teams konzentrieren sich auf die am Fundort gesammelten Überreste. Die Behörden haben die Suche nach drei Vermissten eingestellt, nachdem es ihnen nicht gelungen war, deren Leichen an der Stelle zu finden, an der am Mittwoch ein Kran auf einen fahrenden Zug gestürzt war und 32 Menschen getötet hatte.
Forensische Teams arbeiten nun daran, die am Fundort geborgenen Überreste zu identifizieren, teilten die Behörden am Donnerstagmorgen mit.
Alle 32 geborgenen Leichen wurden zur Identifizierung in das Maharat Nakhon Ratchasima Krankenhaus gebracht. Die Identifizierungsverfahren begannen heute Morgen am Donnerstag um 9 Uhr.

Forensische Teams arbeiten nun daran, die am Fundort geborgenen Überreste zu identifizieren, teilten die Behörden am Donnerstagmorgen mit.
Rettungskräfte bargen am Mittwochmorgen Passagiere, nachdem ein Baukran im Bezirk Sikhiu der Provinz Nakhon Ratchasima auf zwei Waggons eines Schnellzugs der Strecke Bangkok-Ubon Ratchathani gestürzt war. Alle 32 Leichen wurden geborgen. (Foto: Katastrophenschutzbehörde)
Pol Maj Gen Narongsak Promtha, Chef der Provinzpolizei von Nakhon Ratchasima, inspizierte am Donnerstagmorgen die Bergungs- und Räumungsarbeiten entlang der Bahnstrecke zwischen den Bahnhöfen Nong Nam Khun und Sikhiu, bevor er die Medien informierte.
Er sagte, der Provinzgouverneur habe die Suche am Mittwoch gegen 21 Uhr abgebrochen, nachdem bei einer gründlichen Durchsuchung keine weiteren Leichen der drei vermissten Passagiere gefunden worden waren. Es seien lediglich Leichenfragmente geborgen worden, die nun zur forensischen Identifizierung eingeschickt worden seien, so Polizeigeneralmajor Narongsak.
Die Polizei überprüft nun die Identität der drei Passagiere anhand der Passagierliste und wird sich anschließend mit den Familien in Verbindung setzen, um zu bestätigen, ob die Verstorbenen in den Zug eingestiegen sind oder ob sie verletzt wurden.
Auftragnehmer befragt
Bislang wurde gegen niemanden Anklage erhoben. Die Ermittler sammelten Beweise und hätten Vertreter zweier beteiligter Vertragsfirmen zur Vernehmung vorgeladen, sagte Generalmajor Narongsak.
Die sofortige Räumung des Geländes und der Abschluss der Arbeiten vor Ort haben oberste Priorität. Der Kranführer werde noch befragt und habe hilfreiche Informationen geliefert, aber eine Anklage könne erst erhoben werden, wenn Experten die Verantwortlichkeit geklärt hätten, sagte er.
Einige Gepäckstücke von Fahrgästen wurden bereits zurückgegeben, andere werden für weitere Untersuchungen einbehalten. Wer glaubt, etwas verloren zu haben, kann sich an die Polizeistation Sikhiu wenden. Sämtliche Foto- und Beweismittel aus dem Zug wurden von Spurensicherungsexperten gesichert.
Der Vorfall ereignete sich um 9:05 Uhr, als der Schnellzug Bangkok-Ubon Ratchathani den Ort Ban Thanon Khot im Bezirk Sikhiu, etwa 230 Kilometer nordöstlich von Bangkok, passierte. Der Zug beförderte Berichten zufolge 195 Fahrgäste und Besatzungsmitglieder und fuhr mit einer Geschwindigkeit von 120 km/h.
Laut der thailändischen Staatsbahn (SRT) stürzte ein Kran auf zwei Waggons des Zuges. Der Aufprall des Krans – der zum Anheben von Betonträgern für eine Hochgeschwindigkeitsstrecke eingesetzt wurde – führte laut lokalen Medienberichten dazu, dass die Waggons entgleisten und in Brand gerieten.
Am Donnerstagmorgen trafen Angehörige der Getöteten in der Gerichtsmedizin des Maharat Nakhon Ratchasima Krankenhauses ein. Die Atmosphäre war gedrückt, während sie auf die formelle Identifizierung ihrer Lieben warteten.
Die forensische Identifizierung begann um 9 Uhr morgens, im Anschluss daran konnten die Familien ab Mittag die Leichen zu den Bestattungsriten abholen.
In diesem Zusammenhang haben Seine Majestät der König und Ihre Majestät die Königin ihre tiefe Besorgnis und Trauer über den tödlichen Unfall in Nakhon Ratchasima zum Ausdruck gebracht. Ihre Majestäten haben alle Verletzten unter ihren Schutz genommen und dieselbe Ehre denjenigen erwiesen, die bei dem Unglück ihr Leben verloren haben.
Darüber hinaus wurde den Familien der Verstorbenen königliche finanzielle Unterstützung zur Deckung der Kosten für die Bestattung gewährt, wobei jede Familie 20.000 Baht erhält.
- Quelle: Bangkok Post