PHUKET. Ein ausländischer Social-Media-Nutzer hat online für Aufsehen gesorgt, nachdem er den Kauf eines Hauses im Wert von 56 Millionen Baht in Phuket, Thailand, bekannt gegeben und behauptet hatte, dort langfristig leben zu können, ohne Steuern auf sein weltweites Einkommen zahlen zu müssen.
Der Nutzer teilte einen Beitrag auf Platform X, der ein Foto mit seinem Partner und die Aussage enthielt, sich ein „Traumhaus“ in der Nähe des Bang Tao Beach gesichert zu haben. Diese Behauptung hat viele neugierig gemacht, insbesondere der Aspekt der Steuerfreiheit, der Skepsis hervorgerufen hat.
Der Beitrag beschrieb die Immobilie als Eigentum und brachte den Erwerb mit „Vermögenden globalen Staatsbürgerschaften“ in Verbindung, wobei Vorteile wie unbefristeter Aufenthalt und 0 % weltweite Einkommensteuer angepriesen wurden. In der Nachricht wurde erwähnt, dass Thailand eine attraktive Option für Geschäfts- und Familienleben biete und damit die Annahme in Frage stelle, dass Steueroasen auf Dubai, Monaco und die Kaimaninseln beschränkt seien. Die Behauptung der Steuerbefreiung hat bei einheimischen Nutzern Fragen aufgeworfen und eine Diskussion über die Rechtmäßigkeit nach thailändischem Recht ausgelöst.
Das erwähnte Programm „Vermögender Weltbürger“ ist an Thailands Langzeitaufenthaltsgenehmigungsprogramm gekoppelt. Um sich zu qualifizieren, benötigen Antragsteller ein Vermögen von mindestens 1 Million US-Dollar, ein jährliches Einkommen von mindestens 80.000 US-Dollar und eine Investition von 500.000 US-Dollar in Thailand. Trotz dieser Voraussetzungen bleibt die Aussage zur Steuerbefreiung unklar, da es vonseiten der thailändischen Behörden keine offizielle Bestätigung dieser Bestimmungen gibt.

Da diese Behauptung weiterhin online kursiert, raten Experten zur Vorsicht bei der Interpretation von Steuervorteilen ohne klare rechtliche Grundlage. Die Diskussion spiegelt das breitere Interesse an Thailands Visaprogrammen im Kontext des globalen Strebens nach günstigen Lebens- und Finanzbedingungen wider. Betroffene und potenzielle Antragsteller warten auf weitere Klarstellungen der zuständigen thailändischen Behörden zu Steuerbestimmungen und Aufenthaltsrecht.
- Quelle: ASEAN Now, The Thaiger