BANGKOK / TEL AVIV. Der israelische Luftraum bleibt für die meisten kommerziellen Flüge mindestens bis zum 16. April gesperrt, was den Reiseverkehr zwischen Israel und Thailand erheblich einschränkt, teilte das thailändische Außenministerium am Sonntag, den 29. März, mit. Lediglich die beiden israelischen Fluggesellschaften El Al und Arkia führen ihre Flüge unregelmäßig weiter, wobei es jederzeit zu kurzfristigen Flugausfällen kommen kann. Die Einschränkungen haben Reisepläne durcheinandergebracht und bei thailändischen Staatsangehörigen in der Region Besorgnis ausgelöst.
Der stellvertretende Sprecher Panidone Pachimsawat erklärte, die israelische Regierung habe die Luftraumsperrung verlängert, woraufhin alle internationalen Fluggesellschaften ihren Flugbetrieb eingestellt hätten. Das Ministerium riet Thailändern, die Israel dringend verlassen müssten, sich mit der thailändischen Botschaft in Tel Aviv in Verbindung zu setzen, um alternative Evakuierungsmöglichkeiten zu vereinbaren. Aufgrund der eingeschränkten Flugverfügbarkeit seien Abreisen zunehmend ungewiss.
Die Störungen ereignen sich inmitten der anhaltenden Kampfhandlungen im Nahen Osten, darunter der Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah an der Grenze. Die Huthi-Rebellen im Jemen haben Raketenangriffe auf Israel geflogen, während iranische Angriffe Infrastruktur in benachbarten arabischen Staaten ins Visier genommen haben. Israelische und US-amerikanische Kampfflugzeuge haben zudem weiterhin strategische Ziele im Iran angegriffen, darunter hochrangige Persönlichkeiten der Islamischen Republik, zuletzt den Chef der Marine.

Trotz der weit verbreiteten Flugausfälle hat Gulf Air aus Bahrain bestätigt, dass sie die Verbindungen zwischen Dammam und Bangkok bis zum 30. April aufrechterhalten wird. Dammam ist ein wichtiger Transitknotenpunkt für Reisende mit Zwischenstopp in Saudi-Arabien und bietet eine der wenigen verbleibenden Reisemöglichkeiten zwischen der Region und Thailand.
Das Ministerium hat seine Aufforderung an thailändische Staatsbürger bekräftigt, die Risikogebiete im Nahen Osten so schnell wie möglich zu verlassen. Die Behörden beobachten die Lage weiterhin aufmerksam, da die Spannungen keine Anzeichen einer Entspannung zeigen. Der sich zuspitzende Konflikt birgt anhaltende Risiken für den zivilen Reiseverkehr und die regionale Stabilität.
- Quelle: ASEAN Now, Bangkokpost