BANGKOK. Das thailändische Ministerium für Tourismus und Sport hat Pläne zur Verkürzung der visumfreien Aufenthaltsdauer für ausländische Besucher angekündigt. Tourismusminister Surasak Phancharoenworakul gab diesen Schritt bekannt, der dem aktuellen Reiseverhalten entspricht, da die meisten Touristen durchschnittlich nur neun Tage im Land bleiben. Der Vorschlag zielt darauf ab, die Aufenthaltsdauer zu optimieren und sie besser an die übliche Reisedauer anzupassen, ohne den Tourismusmarkt zu beeinträchtigen.
Derzeit können Reisende aus 93 Ländern visumfrei für bis zu 60 Tage nach Thailand einreisen. Das Außenministerium wird detaillierte Pläne ausarbeiten, die die Aufenthaltsdauer je nach Land anpassen. Diese Anpassung ist auch Teil der Bemühungen, illegale Aktivitäten unter dem Deckmantel des Tourismus zu bekämpfen. Insbesondere norwegische Besucher, die mit durchschnittlich 21 Tagen am längsten bleiben, hätten mit einem vorgeschlagenen Zeitraum von 30 Tagen weiterhin ausreichend Zeit.

Der Tourismusminister versicherte, dass diese Änderung die Attraktivität Thailands für internationale Touristen nicht beeinträchtigen werde. Darüber hinaus plant die Regierung die Einführung einer Einreisegebühr von 300 Baht für Touristen. Die Einnahmen sollen in die Tourismusförderung des Landes fließen. Diese Gebühr richtet sich vor allem an Flugreisende und unterstreicht Thailands Engagement für den Ausbau seiner touristischen Infrastruktur.
Die reduzierte Visafreiheit und die gesenkten Einreisegebühren sollen künftig vom Kabinett weiter erörtert werden. Die Regierung ist weiterhin optimistisch, das Tourismuswachstum aufrechtzuerhalten, und geht davon aus, dass die neuen Maßnahmen sowohl von der Branche als auch von den Besuchern positiv aufgenommen werden.
- Quelle: ASEAN Now, Khaosod