Sie verlangten eine Erklätung über die Rolle der Polizei bei der Staatskrise und forderten die Beamten auf, den Mann zu finden, der zwei Studenten der Ramkhamhaeng Universität von einem Motorrad aus niedergeschossen hatte.
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Haushalt 2009 passiert das Parlament, Referendum 1. Lesung
Der Haushalt 2009 wurde am 5. September in 3. Lesung mit 275:122 Stimmen verabschiedet. Über das geplante Referendum wurde in 1. Lesung debattiert.
Land unter: Schlammschlacht am Regierungssitz
Viele Demonstranten wurden völlig durchweicht, weil der Wind ihre Zelte umwarf, große Teile des Geländes wurden überflutet, die elektrischen Anlagen und Verstärkersysteme auf der Bühne mußten abgeschaltet werden.
Korruption: Ehemaliger Bankchef bekommt 100 Jahre Gefängnis
Das Gericht sah es als erwiesen an, daß Krirkkiat Geld der Bank an einen Partner verlieh, damit dieser Aktien der Bank kaufen konnte. Das ist ein verbotenes Insider-Geschäft.
Krise hat Auswirkungen auf die Wirtschaft
Allerdings habe die Krise noch keine Auswirkungen auf ausländische Investoren, sagte Chakramon Phasukavanich. Dennoch zeigte sich Chakramon besorgt, daß Investitionen, insbesondere in staatliche Bauprojekte leiden könnten.
Bei Protestmarsch auf Studenten geschossen
Die Schüsse wurden von einem Motorrad abgegeben. Etwa 100 Studenten der Ramkhamhaeng Universität hatten sich versammelt, um zum Haus von Premierminister Samak zu marschieren und dessen Rücktritt zu verlangen.
Referendum soll Staatskrise beenden
Mit diesem Vorschlag wies Premierminister Samak am 4. September zugleich Rücktrittsforderungen seiner Gegner zurück. Samak forderte den Senat auf, schnell ein Gesetz über die Volksabstimmung zu verabschieden. Während des einmonatigen Wahlkampfes könnten die Tausenden Mitglieder der PAD, die seit Tagen seinen Amtssitz belagern, dort bleiben. Die Opposition wies Samaks Vorstoß zurück. Die Regierung wolle damit nur Zeit für ihr politisches Überleben gewinnen.
Majestätsbeleidigung: Australier in Haft, keine Kaution
Nicolaides kommt seit 2003 regelmäßig nach Thailand, er hat ein Buch geschrieben, in dem er Mitglieder der Königsfamilie „erwähnt“ habe, hieß es.
Samak: Regierungsgebäude wird bald geräumt
Statt dessen teilte Samak mit, das Gebiet um das Regierungsgebäude würde bald geräumt. Soldaten würden zum Regierungssitz vorrücken und „milde“ vorgehen. Die Proteste auf dem Gelände würden bald beendet sein, die Regierung werde aber gegen die Demonstranten keine Gewalt anwenden.
PAD völlig kompromißlos
„Wir werden keine Bedingungen der Regierung annehmen“, sagte Somsak Kosaisuk, einer der PAD-Führer. „Samak mit einem anderen aus der Regierung zu ersetzen oder das Parlament aufzulösen ist nicht akzeptabel. Wir werden weitermachen.“
Außenminister Tej tritt zurück
Premierminister Samak soll noch versucht haben, Tej von diesem Schritt abzuhalten mit der Begründung, er solle zumindest warten, bis die politische Krise vorbei sei.
Kein Streik
43 Gewerkschaften mit 200 000 Mitgliedern im Öffentlichen Dienst machten ihre Drohung, am 3. September in einen gemeinsamen Streik zu treten, nicht wahr.
Zentralbank trotz politischer Unruhen zuversichtlich
Die Gouverneurin der Bank of Thailand, Tarisa Watanagase, ist der Ansicht, die politischer Turbulenzen dauerten nur kurze Zeit an und könnten die Wirtschaft nicht erschüttern.
Schweiz: Reisewarnung für Thailand
Seit dem Ausruf des Ausnahmezustandes haben mehrere Länder für Thailand eine Reisewarnung herausgegeben, darunter auch die Schweiz.
Bombenanschläge in Restaurant und Tesco-Lotus
Feuerwehrleute bekämpften am 3. September einen Brand in einem Restaurant in Songkhla. Augenzeigen berichteten, ein Mann mit einer Tasche sei auf die Toilette gegangen, und kurz nachdem er herauskam, sei eine Bombe explodiert und ein Brand ausgebrochen.
Premier will Regierungsgebäude einkesseln
„Sie zu umstellen ist ein Weg, das Problem zu lösen“, sagte Samak auf dem amerikanischen Nachrichtenkanal. „Wer rauskommen will, der kann… Man kann raus, aber man kann nicht rein.“
Zentralbank kann Baht-Verfall nicht aufhalten
Die thailändische Zentralbank (BoT) intervenierte, konnte aber ein Abrutschen der thailändischen Währung nicht aufhalten. Die Vize-Gouverneurin sagte, man habe kurz nach Ausruf des Ausnahmezustandes in den Devisenhandel eingegriffen, aber der Baht habe geschwankt (sie meinte damit, er sei gefallen).