BANGKOK. Die Rolltreppe am Flughafen Suvarnabhumi in Bangkok hat als „traurigste Rolltreppe der Welt“ virale Berühmtheit erlangt und spiegelt die Gefühle von Touristen wider, die Thailand nur ungern verlassen. Vielreisende und Social-Media-Nutzer versehen emotionale Videos mit Ausdrücken wie „Thailand-Blues“, um ihre Verbundenheit mit der Kultur, den Landschaften und der Gastfreundschaft des Landes auszudrücken. Dieser Trend unterstreicht Thailands anhaltende Anziehungskraft und lockt Besucher an, die ihren Aufenthalt oft verlängern oder weitere Reisen planen.
Der sogenannte „Thailand-Effekt“ ist eine Erfahrung, die viele Reisende teilen, darunter auch der deutsche Tourist Brajan Bolewski, dem drei Wochen im Königreich viel zu kurz erschienen. Er lobte die freundliche Kultur und die angenehme Atmosphäre und konnte sich vorstellen, in Zukunft in Thailand zu leben. Thailand hat sich aufgrund seiner erschwinglichen Lebenshaltungskosten und der gut ausgebauten Infrastruktur zu einem beliebten Ziel für digitale Nomaden und Remote-Arbeiter entwickelt.
Besucherinnen wie Mills McManus und Megan Blunt sind ein gutes Beispiel dafür, wie aus kurzen Reisen oft längere Aufenthalte werden. Sie waren fasziniert vom attraktiven Lebensstil Thailands und überdachten daraufhin ihre Prioritäten. Auch der Brite Mark Haldor ließ sich nach kurzen Besuchen von der hohen Lebensqualität und der einladenden Atmosphäre der Region zu einem dauerhaften Umzug nach Bangkok inspirieren.

Thailand profitiert auch weiterhin von der starken Erholung des Tourismus nach der Pandemie und lockt mit seinen vielfältigen Landschaften und seinem kulturellen Reiz Millionen von Besuchern an. Wenn Reisende die Rolltreppe in Suvarnabhumi verlassen, nehmen sie Erinnerungen und die Sehnsucht nach einer Rückkehr mit – ein Beweis für Thailands anhaltende Wirkung.
- Quelle: ASEAN Now, Bangkok Post