Der Sohn des verstorbenen Millionärs Quentin Griffiths hat Anzeige erstattet und behauptet, dass kurz nach dem Tod seines Vaters in Pattaya Bitcoin im Wert von über vier Millionen US-Dollar aus dessen Wallet transferiert wurden. Die mutmaßlich unautorisierten Transaktionen werden nun von den thailändischen Behörden untersucht

Verdächtiger Bitcoin-Transfer in Höhe von 4 Millionen US-Dollar nach dem Tod eines Briten in Pattaya

PATTAYA. Der Sohn des verstorbenen Millionärs Quentin Griffiths hat Anzeige erstattet und behauptet, dass kurz nach dem Tod seines Vaters in Pattaya Bitcoin im Wert von über vier Millionen US-Dollar aus dessen Wallet transferiert wurden. Die mutmaßlich unautorisierten Transaktionen werden nun von den thailändischen Behörden untersucht. Die Details kamen am Dienstag, dem 28. April, während einer Anhörung zum Sorgerecht in Chonburi ans Licht und verschärfen den ohnehin schon komplexen Familienstreit um einen finanziellen Aspekt.

Herr Griffiths stürzte Berichten zufolge im Februar während eines Rechtsstreits, der zu einer 18-monatigen Haftstrafe geführt hatte, aus seiner Wohnung im 17. Stock in Pattaya. Laut Medienberichten wurden innerhalb weniger Tage nach seinem Tod drei separate Überweisungen von seinem Kryptowährungskonto getätigt, wobei die Gelder an einen unbekannten Empfänger flossen. Sein ältester Sohn, Joel, erstattete sechs Wochen nach dem Tod Anzeige bei der Polizei.

Die Anwälte der Familie Griffiths behaupten, die Überweisungen seien nur von jemandem mit genauen Kenntnissen seiner Passwörter durchgeführt worden. Das Anwaltsteam seiner Ex-Partnerin Ploy bestreitet Teile dieser Behauptung, und die verschwundenen Gelder sind Teil eines umfassenderen Rechtsstreits geworden. Im Mittelpunkt dieses Streits steht die Zukunft der beiden Kinder des Paares; es bestehen unterschiedliche Ansichten darüber, ob sie in Großbritannien aufwachsen oder in Thailand bleiben sollen.

Die Familienvertreter streben an, die Kinder nach Großbritannien umzusiedeln, wo sie zur Schule gehen und bei Großeltern und anderen Verwandten leben würden. Die Mutter und ihr Anwaltsteam argumentieren hingegen, dass die Kinder in Thailand bleiben sollten, wo sie geboren wurden. Das Sorgerechtsverfahren und die Finanzermittlungen laufen parallel.

 

Der Sohn des verstorbenen Millionärs Quentin Griffiths hat Anzeige erstattet und behauptet, dass kurz nach dem Tod seines Vaters in Pattaya Bitcoin im Wert von über vier Millionen US-Dollar aus dessen Wallet transferiert wurden. Die mutmaßlich unautorisierten Transaktionen werden nun von den thailändischen Behörden untersucht
Der Sohn des verstorbenen Millionärs Quentin Griffiths hat Anzeige erstattet und behauptet, dass kurz nach dem Tod seines Vaters in Pattaya Bitcoin im Wert von über vier Millionen US-Dollar aus dessen Wallet transferiert wurden. Die mutmaßlich unautorisierten Transaktionen werden nun von den thailändischen Behörden untersucht

 

Gegen Herrn Griffiths wurde zuvor wegen mutmaßlichen Betrugs ermittelt; zum Zeitpunkt seines Todes war er in mehrere Gerichtsverfahren und familiäre Vermögensstreitigkeiten verwickelt. Die gemeldeten Bitcoin-Transfers haben die Überprüfung seiner Finanzen intensiviert und Fragen zum Zugriff auf sein digitales Vermögen aufgeworfen. Die Behörden haben noch nicht bestätigt, wer für die Transaktionen verantwortlich sein könnte.

Die Zeitung „The Sun“ berichtete, dass die thailändische Polizei ihre Ermittlungen zum mutmaßlichen Diebstahl und dem Verbleib der Kryptowährungsgelder fortsetzt. Der Ausgang des Sorgerechtsstreits und der Finanzermittlungen könnte erhebliche Auswirkungen auf die zukünftigen Lebensumstände der Familie haben. Beide Verfahren dauern an.

 

  • Quelle: ASEAN Now, The Sun