CHIANG MAI. Die Einwanderungsbehörden in Chiang Mai haben einen britischen Staatsbürger wegen Überschreitung der Visumsdauer festgenommen. Oberst Phitthakphong Charoenkul von der Einwanderungsbehörde Chiang Mai erklärte, sein Team gehe aktiv gegen Ausländer vor, die gegen Einwanderungsgesetze verstoßen. Die Festnahme erfolgte am 28. April 2026 in der Samlan Road im Unterbezirk Phra Sing, Bezirk Mueang, nach einem Hinweis aus der Bevölkerung auf einen illegalen Ausländer.
Der Brite gab zu, seinen Aufenthalt im Rahmen der Visumbefreiung überzogen zu haben. Dieses Programm ermöglicht Staatsangehörigen aus 93 Regionen die visumfreie Einreise nach Thailand für bis zu 60 Tage und soll Tourismus und kurzfristige Geschäftsreisen fördern. Er verließ das Land nicht und beantragte keine Verlängerung vor Ablauf der zulässigen Aufenthaltsdauer. Der Mann wurde über seine Rechte und die ihm vorgeworfenen Straftaten belehrt und zur weiteren Bearbeitung an die Polizeistation Mueang Chiang Mai überstellt.
Experten weisen darauf hin, dass dieser Fall die laufenden Bemühungen der thailändischen Einwanderungsbehörden unterstreicht, die Visabestimmungen strenger zu kontrollieren. Die Festnahme ist Teil einer umfassenderen Initiative zur Sicherstellung der Einhaltung der Einreisebestimmungen und zur Wahrung der nationalen Sicherheit. Die Behörden beobachten ähnliche Verstöße genau und betonen die Wichtigkeit einer rechtzeitigen Visabeantragung für Thailand-Besucher.

Dieser Vorfall sollte ausländischen Staatsangehörigen künftig die dringende Notwendigkeit der Einhaltung der Visabestimmungen verdeutlichen. Weitere Ermittlungen und rechtliche Schritte sind zu erwarten, da die Einwanderungsbehörde von Chiang Mai ihre Arbeit fortsetzt. Die Behörden rufen die Bevölkerung dazu auf, mutmaßliche Visaverstöße zu melden, um die Einhaltung der Bestimmungen gemeinsam zu gewährleisten.
- Quelle: ASEAN Now, Khaosod