Ein Konvoi, bestehend aus drei Fahrzeugen, eskortierte Lehrer in eine Schule. Die Bombe explodierte unter dem letzten Fahrzeug, einen Pick-up, in dem vier Polizisten saßen. Drei Offiziere starben im Krankenhaus, ein vierter liegt im Koma.
Der Süden
Thailand kocht im Süden eigenes Süppchen
Außenminister Kasit Piromya ist auf die Philippinen gereist, um sich mit Präsidentin Gloria Arroyo über die bürgerkriegsähnlichen Zustände in Thailand zu unterhalten. Der philippinischen war es gelungen, eine Waffenstillstandsvereinbarung mit aufständischen Moslems zu unterzeichnen.
Zwei Soldaten grausam ermordet
Gegen 14 Uhr erschien die Polizei am Tatort. Die beiden Soldaten waren erschossen, geköpft und dann angezündet worden. Auch das Motorrad der Soldaten hatte Feuer gefangen.
Moslemischer Student verklagt Armee
Ein moslemischer Student aus Yala verklagte Armee und Verteidigungsministerium, weil er gefoltert worden ist.
Thailand – eine Besatzungsmacht?
Es ist wie ein Fluch. Wer einmal in die negativen Schlagzeilen gerät, kommt nicht mehr so schnell heraus. Die bürgerkriegsähnlichen Zustände im Süden des Landes wurden von der Weltöffentlichkeit lange ignoriert, aber nach unpositiver Berichterstattung durch Human Rights Watch und Amnesty International ist Thailand wieder in den Schlagzeilen.
Studie: Bürgerkrieg im Süden ist teuer
Nach dem Bericht eines unabhängigen Netzwerkes müsse der Staat damit rechnen, in den nächsten zehn Jahren 300 Milliarden Baht ausgeben zu müssen, wenn sich die Zustände in Yala, Narathiwat und Pattani nicht ändern.
2 Soldaten bei Bombenanschlag verletzt
Bei einem Bombenanschlag in Yala wurden am Morgen des 26. Dezember zwei Soldaten verletzt.
Kein Ende der Gewalt im Süden
Zwei Buddhisten wurden in Yala am 16. Dezember vom Motorrad geschossen (Bild).
5 Tote bei Bombenanschlag im Süden
Die Bombenleger, mutmaßliche Aufständische, hatten einen Lebensmittelladen überfallen, den Besitzer geschlagen, ausgeraubt und flüchteten.
Morde im Süden
Mutmaßliche Aufständische erschossen am 18. November zwei buddhistische Lkw-Fahrer in Pattani. Ebenfalls in Pattani wurde ein 24 Jahre alter Moslem auf seinem Motorrad erschossen, die Mutter überlebte verletzt. Reuters
Zwei Aufständische von Sicherheitskräften erschossen
Nach einem Tip umstellten 30 Ranger, Soldaten und Polizisten eine Hütte im Bezirk Bannang Sata, in der sich fünf Aufständische versteckten. Diese wollten sich nicht ergeben. Im Laufe eines Feuergefechts wurden zwei erschossen, die anderen drei konnten entkommen.
Zwei Bomben entschärft
Die beiden Bomben waren in Karaoke-Bars deponiert worden. In der Enjoy Karaoke-Bar an der Rangaemakka Road fiel gegen 22 Uhr ein verdächtiges Paket auf, das unter einem Tisch plaziert worden war. Darin war eine selbstgebaute, ein Kilo schwere Bombe entdeckt, die entschärft werden konnte.
„Ethnische Säuberung“ in Narathiwat
In einem Dorf im Bezirk Ruesoh überfielen Aufständische gegen 13.20 Uhr eine buddhistische Familie. Die 72 Jahre alte Mutter der Familie wurde erschossen, sie starb an Schüssen in Kopf und Nacken, die 39jährige Tochter überlebte schwerverletzt.
Fünf Tote bei Separatisten-Angriffen
Bei Überfällen mutmaßlicher moslemischer Separatisten sind im Süden Thailands fünf Zivilisten getötet und sechs verletzt worden.
Süden: Kriegsrecht um drei Monate verlängert
Am 14. Oktober beschloß das Kabinett, das Kriegsrecht in den drei Bürgerkriegsprovinzen um drei Monate zu verlängern.
Süden: Premierminister spricht nicht mit Aufständischen
In den Medien wurde hartnäckig das Gerücht kolportiert, daß Gedandte des thailändischen Staates unter indonesischer Schirmherrschaft mit Vertretern thailändischer Moslems verhandeln.
Tod auf der Gummiplantage
Am 16. September erschossen Aufständische Vater und Sohn, die auf einer Gummiplantage arbeiteten. Als die Polizei eintraf, explodierte eine Bombe, dabei wurden fünf Polizisten und drei Dorfbewohner verletzt. Es wird vermutet, daß die beiden Moslems erschossen wurden, weil sie für die buddhistische Regierung gearbeitet hatten. Reuters











