Am 26. November gab es laut Berichten von „The Nation“ nahe der Abflughalle des Flughafens Suwannaphum drei Explosionen. Mindestens drei Demonstranten wurden verletzt.
Politik
PAD geht mit brutaler Gewalt vor
Demonstranten schossen auf einer Straße auf Passanten und verletzten dabei mindestens zehn Personen. (In einigen Meldungen heißt es, bei den Passanten habe es sich um Mitglieder der Rothemden gehandelt.)
Thailand verliert sein Gesicht
Ohne Ratifizierung kann Thailand etwa 30 Handelsabkommen nicht unterzeichnen: „Thailand als Gastgeber und Vorsitzender verliert sein Gesicht, wenn es das einzige Land der ASEAN-Staaten ist, daß die Verträge nicht unterzeichnen kann.“ Das habe Auswirkungen auf das Vertrauen und die Vormachtsstellung des Königreiches in der Region.
PAD-Proteste: Katz und Maus
Am Abend des 24. November zogen sich die Demonstranten auf das besetzte Regierungsgelände zurück. Die PAD mußte eine schwere Schlappe in bezug auf den „final showdown“ hinnehmen, denn erreicht hat sie nichts. Ihre Aggression – viele Anhänger waren zumindest mit Schlagstöcken und Baseballschlägern bewaffnet –lief ins Leere, da sich die Polizei immer weiter zurückzog, um gewaltsame Zusammenstöße zu vermeiden. Die PAD suchte den Kampf, aber die Polizei ging jeder Konfrontation aus dem Weg. Doch ohne das von der PAD erhoffte Blutvergießen, gab es auch keine Unterstützung durch das Militär, dessen Eingreifen man provozieren wollte.
„D-Day“ gescheitert – Ein Fazit
Hunderte von Demonstranten, die das Finanzministerium und das Hauptquartier der Polizei belagerten, zogen ebenfalls Richtung Flughafen. Die Minister, die sich zu einer Sondersitzung zusammengefunden hatten, konnten alle rechtzeitig entkommen.
Thaksin: Großbritannien wird seine Entscheidung noch bereuen!
Thaksin warf der britischen Regierung vor, eigene demokratische Werte zu mißachten: „England sollte es besser wissen, aber dummerweise sind sie mit ihren eigenen Problemen beschäftigt, so daß sie ihre demokratischen Werte vernachlässigen.“
Thaksin: Grossbritannien wird seine Entscheidung noch bereuen!
Ex-Premierminister Thaksin Shinawat kritisierte in einem Exklusiv-Interview mit „Arabian Business“ scharf:
Premierminister will nicht zurücktreten
Die Regierung werde „äußerste Zurückhaltung ausüben und keine aggressiven Maßnahmen“ gegen die PAD einleiten. Falls man die Regierung zum Rücktritt bewegen wolle, dann durch eine Wahl oder eine Volksabstimmung.
PAD-Demonstration: Deeskalation durch Polizei
Fünf Abgeordnete und ein Senator, die rechtzeitig zur Sitzung im Parlament erscheinen wollten und das Gebäude vor 6 Uhr morgens betraten, sind gefangen. Es ist nicht möglich, das Gebäude zu betreten oder zu verlassen.
Operation König Taksin: „Der längste Tag“
PAD-Führer Sondhi gab dem Unternehmen sogar einen Codenamen: „Operation König Taksin“. Der wurde in einen Sack gesteckt und totgeprügelt, ein schlechtes Omen für die PAD-Führer?
Demonstration am 24. November beginnt um 6 Uhr
Sondhi wird die Demonstranten in mehrere Gruppen aufteilen. Sie sollen sich vor der „letzten Schlacht“ gut ausruhen und dann „Land, Religion und Monarchie“ beschützen.
Neue Massendemonstrationen in Bangkok
Der Aufmarsch der PAD erinnert an Anfang Oktober, als verhindert werden sollte, daß der neugewählte Premierminister Somchai seine Regierungserklärung hält. Auch diesmal soll eine Parlamentssitzung, die für den 24. November, 9.30 Uhr, angesetzt ist, verhindert werden.
Wie parteiisch ist die Nation?
Mitarbeiter der TIP-Redaktion entdeckten die Auffälligkeit durch Zufall.
Premierminister in Peru
Falls eine Sondersitzung des Kabinetts wegen der angekündigten PAD-Demonstration einberufen wird, soll Somchai daran per Telefon teilnehmen.
Thaksins Cousin bald Partei-Führer?
Thaksin werde in Kürze seine Rückkehr in die Politik ankündigen, es würden Vorbereitungen getroffen. Der Cousin wird der Führer der Puea Thai Party und vermutlich nach der angekündigten Kabinettsumbildung Vize-Premierminister für Sicherheitsfragen.
Erneuter Anschlag auf die PAD
Acht Personen wurden verletzt, als neben Demonstranten der PAD, die sich vor dem Regierungssitz befanden, eine Granate explodierte.






