Bootsführer verteilen angeblich Metallstifte auf den Straßen

pp Bangkok. Die lokale Presse meldet, daß die Besitzer von Boottaxis angeblich auf den Hauptstraßen der Stadt Stahlstifte ausgelegt haben. Fahrzeuge sollen dadurch an einer Weiterfahrt gehindert werden und die Bootsführer mehr Fahrgäste erhalten.

Bereits vor 1-2 Wochen hatten wir darüber berichtet, daß die Besitzer der Boottaxis versuchen, aus der Not der Menschen in den überfluteten Gebieten Kapital zu schlagen. Die Preise für eine einfache Bootstour wurden teilweise bis auf 500 Baht angehoben.

Jetzt wurde gemeldet, daß sich die Bootsführer einer Taktik aus dem Süden bedienen, mit der Polizei und Militär an einer Weiterfahrt gehindert werden. Es werden schwere Stahl- und Metallstifte auf die Straße geworfen, die innerhalb kürzester Zeit für eine Reifenpanne sorgen.

Jetzt erhielt die Hochwasserzentrale FROC mehrere Beschwerden aus den Bezirken Sai Mai und Don Mueang. Mehrere Fahrzeuge, die die Hauptstraßen benutzen wollten, bekamen einen Platten und mußten am Straßenrand stehengelassen werden. Darunter befanden sich mehrere Rettungs- und Evakuierungsfahrzeuge, die nun die Hochwasseropfer nicht mehr erreichen können.

Es wird vermutet, daß die Bootsführer damit auf mehr Fahrgäste und ein höheres Einkommen hoffen.