Reporter trifft Polizeipräsident, nachdem man versucht hatte, ihm Drogen unter zu jubeln

pp Pattaya. Samstagnacht geriet Herr Thiwakorn, ein Reporter aus Pattaya in eine Verkehrskontrolle. Der Thailand-TIP hatte darüber berichtet. Dabei behauptete ein freiwilliger Helfer der Polizei, dass der Reporter kurz vor der Kontrolle ein Päckchen mit Drogen auf die Straße geworfen hätte. Nachdem der Reporter telefonisch seine Kollegen zum Tatort bestellt hatte, erklärte der freiwillige Helfer und angebliche Finder der Drogen, dass es sich um ein Missverständnis handeln müsse. Er habe jemand anderen gemeint.

Herr Thiwakorn wollte die Sache nicht so einfach auf sich beruhen lassen und machte den Fall Publik. Der Polizeipräsident von Pattaya bestellte die beiden zu einem Gespräch in sein Büro.

Zunächst wurde der angebliche Finder der Drogen, Herr Pongsawad zu den Vorwürfen befragt. Der Mann bestand darauf, dass er in der Nähe des Reporters ein Päckchen mit Drogen auf der Straße gefunden habe. Daher habe er vermutet, dass es der Reporter die Drogen kurz vor der Kontrolle auf die Straße geworfen hätte.

Allerdings bestätigten Augenzeugen auch, dass Herr Pongsawad dem Reporter die Drogen „unterjubeln“ wollte. Erst als die Kollegen des Reporters hinzukamen und gezielte Fragen stellten, lenkte der Mann ein und gab zu, dass es sich um ein Missverständnis handelt.

Die Beamten erklärten zunächst, dass Herr Pongsawad gar kein freiwilliger Polizist, sondern nur ein zusätzlich angeheuerter Helfer war, der sich einzig und allein um die Betreuung der beschlagnahmten Motorräder kümmern sollte.

Allerdings bemerkten einige der befragten Zeugen dass man Angst habe, dass einige der freiwilligen Helfer korrupt seien und sie von der Polizei besser kontrolliert werden sollten. Der Polizeipräsident forderte daher die freiwilligen Polizeibeamten auf, im Dienst ihre Uniform zu tragen und unaufgefordert ihre Ausweise zu präsentieren.

Weiterhin erklärte er seinen Beamten, dass dieses freiwilligen Helfer, die nicht den Gesetzen der Polizei gehorchen, besonders schwer bestraft werden. Die angeblich gefundenen waren auf Nachfrage nicht zu sehen. Angeblich wären sie bereits zur weiteren Untersuchung in ein Labor geschickt worden.

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