Benjamin Holst bettelt jetzt in Hongkong

Benjamin Holst bettelt jetzt in Hongkong

Bangkok/Hongkong. Über Benjamin Holst, den Deutschen mit dem „Elefantenfuß“ wurde in den thailändischen Medien und auch im ThailandTIP schon öfter berichtet. Ob Pattaya oder Bangkok, Holst ist mittlerweile vielen Thailändern negativ bekannt. Dass hat er sich allerdings selber zuzuschreiben.

Über Benjamin Holst wurde berichtet, nachdem ihn zahlreiche Nutzer von sozialen Netzwerken bettelnd auf der berühmte berüchtigten Khaosan Straße in Bangkok entdeckt hatten. Viele Thais hatten Mitleid mit dem Deutschen und spendeten ihm neben viel Freundlichkeit auch ihr Bargeld.

Benjamin Holst

Benjamin Holst

Sein Bericht erregte viel Aufmerksamkeit in der Bevölkerung und selbst die Polizei von Bangkok ließ sich nicht lumpen und spendierte dem Deutschen eine Unterkunft in einem Hotel. Nachdem er dann noch eine Spende von 50.000 Baht von einem deutschen Hilfsverein erhielt, machte er sich auf den Weg nach Pattaya um hier seine Spende in Bars und in den Rotlichtvierteln mit den Damen der Stadt wieder auf den Kopf zu hauen.

Viele der Spender waren empört und bereuten ihre teils großzügigen Spenden an den Deutschen. In der Zeit tauchten immer mehr Videos über den Deutschen in den sozialen Netzwerken auf. Im September 2014 wurde dann sein Visum von der Einwanderungsbehörde storniert und er wurde aus Thailand ausgewiesen.

Im November tauchten dann erneut Berichte im Netz auf, bei denen der Deutsche in Dänemark gefilmt wurde. Auch hier saß er bettelnd am Straßenrand und ließ sich dabei Filmen.

Im März 2015 machte Benjamin Holst erneut von sich reden und versuchte sein Glück auf den Philippinen. Auch hier ließ er es sich gut gehen und wurde mehr als einmal in den Rotlichtvierteln  von Angeles City gesehen.

Im Januar 2016 wurde er in Kambodscha gesehen und dort aber zusammen mit 72 Ausländern abgeschoben.

„Der Kerl mit dem großen Fuß ist jetzt in Hongkong und bettelt in der Nähe des Ausgang 1 an der U-Bahn Station Wan Chai“, berichtet Frau Wannipha Suwanlert auf Facebook.

Offenbar gelang es dem Deutschen selbst im teuren Hongkong zu überleben. Zumindest konnte er sich hier eine Pizza für gut 900 Baht leisten und verbrachte ebenfalls seine Nächte wieder im Rotlichtviertel der Stadt.

Er soll sich sogar auf der thailändischen Botschaft in Hongkong gemeldet und erneut versucht haben, ein Visum für Thailand zu beantragen. Ob der laut Coconuts „meist gehasste Deutsche“ ein Visum für Thailand ausgestellt bekam, dürfte jedoch bezweifelt werden. Vielleicht sehen wir ihn aber auch schon bald wieder in Pattaya oder Bangkok.

Quelle: Bangkok.Coconuts