Bis zu 16.455 Familien in neun Provinzen im Norden und Nordosten Thailands seien von den jüngsten Überschwemmungen betroffen, teilte das Amt für nationale Wasserressourcen (ONWR) mit.

34 Bezirke im Norden und Nordosten werden von schweren Überschwemmungen heimgesucht, drei Flüsse könnten bald über die Ufer treten

BANGKOK. Bis zu 16.455 Familien in neun Provinzen im Norden und Nordosten Thailands seien von den jüngsten Überschwemmungen betroffen, teilte das Amt für nationale Wasserressourcen (ONWR) mit.

Die betroffenen Provinzen sind Sukhothai, Phitsanulok und Uttaradit im Norden sowie Nong Bua Lamphu, Mahasarakham, Ubon Ratchathani und Kalasin im Nordosten, teilte ONWR am Dienstag mit.

Die betroffenen 16.566 Familien stammen aus 631 Dörfern in 117 Gemeinden von 34 Bezirken in den neun Provinzen.

ONWR sagte jedoch, dass die Überschwemmungssituation in den neun Provinzen entweder stabil sei oder sich verbessere.

Das ONWR sagte weiter, dass die Überschwemmungen nicht nur Häuser in Mitleidenschaft gezogen hätten, sondern auch 429.082 Rai Ackerland in den 19 Provinzen Chiang Rai, Lampang, Phitsanulok, Sukhothai, Roi Et, Khon Kaen, Kalasin, Chaiyaphum, Yasothon, Amnat Charoen, Ubon Ratchathani, Prachinburi, Phetchabun, Saraburi, Lop Buri, Ayutthaya, Chachoengsao, Ang Thong und Suphanburi.

Das ONWR sagte, die Situation in vielen Teilen des Landes werde weiterhin beobachtet, da aufgrund des Einflusses eines Tiefdruckgebiets nahe der Südküste Chinas mit weiteren Regenfällen in Thailand zu rechnen sei.

 

Bis zu 16.455 Familien in neun Provinzen im Norden und Nordosten Thailands seien von den jüngsten Überschwemmungen betroffen, teilte das Amt für nationale Wasserressourcen (ONWR) mit.
Bis zu 16.455 Familien in neun Provinzen im Norden und Nordosten Thailands seien von den jüngsten Überschwemmungen betroffen, teilte das Amt für nationale Wasserressourcen (ONWR) mit.

 

Laut ONWR verfügt Thailand derzeit landesweit über etwa 57.512 Milliarden Kubikmeter Wasser in Stauseen, was etwa 70 % der gesamten Kapazität der Stauseen ausmacht.

Die Wassermenge sei zwar um etwa 8,9 Milliarden Kubikmeter geringer als im Vorjahr, aber das dürfte für die Landwirtschaft in der nächsten Trockenzeit ausreichen, fügte das ONWR hinzu.

Es hieß, drei Flüsse müssten auf mögliche Uferbrüche überwacht werden. Sie sind:

  • Yom-Fluss: Besonders in den Bezirken Si Satchanalai, Sawan Khalok, Si Samrong, Muang und Kong Krailart in Sukhothai, in den Bezirken Prom Phiram und Bang Rakam in Phitsanulok sowie in den Bezirken Phichit Sam Ngam und Pho Thalay
  • Mun-Fluss: Besonders in den Bezirken Muang, Warin Chamrap, Phibun Mungsahan, Don Moddaeng, Trakarn Pheutphol und Muang Sam Sib von Ubon Ratchathani
  • Yung River: Besonders in den Bezirken Selaphum und Phon Thong von Roi Et

Das ONWR hat außerdem gewarnt, dass die folgenden Provinzen in den nächsten drei Tagen von Sturzfluten heimgesucht werden könnten:

  • Norden: Chiang Mai, Lampang, Nan, Phayao, Phrae, Uttaradit und Phetchabun
  • Nordöstlich: Kalasin, Khon Kaen, Nong Bua Lamphu und Udon Thani
  • Süden: Nakhon Si Thammarat und Yala

Den Bewohnern von Ubon Ratchathani wurde gesagt, sie sollen umziehen, da der Mun-Fluss über die Ufer tritt

Den Bewohnern von 26 überschwemmungsgefährdeten Gemeinden in Ubon Ratchathani wurde gesagt, sie sollen auf höher gelegene Gebiete umziehen, da der Wasserstand im Mun-Fluss voraussichtlich ansteigen wird.

Dieser Auftrag kam, nachdem bekannt gegeben wurde, dass der Hua Na-Staudamm in der Provinz Si Sa Ket seinen Wasserabfluss von 159 Millionen Kubikmetern auf 162 Millionen Kubikmeter täglich erhöhen würde.

Der Lam-Pao-Staudamm in Kalasin leitet unterdessen Wasser in den Chi-Fluss ab.

Nach Angaben des Office of the National Water Resources wird der Pegel des Mun-Flusses im Vergleich zum mittleren Meeresspiegel voraussichtlich um bis zu 113,50 Meter ansteigen.

Dies werde sechs Bezirke betreffen, nämlich Mueang Ubon Ratchathani, Warin Chamrap, Phibun Mangsahan, Don Mot Daeng, Trakan Phuet Phon und Muang Sam Sip, teilte das Büro mit.

Etwa 436 Haushalte in 26 Gemeinden werden in 22 von den Gemeinden eingerichtete Evakuierungszentren verlegt. Aufgrund des steigenden Wasserspiegels wird mit einem Anstieg der Zahl der Evakuierten gerechnet.

Unterdessen verstärken Truppen des 22. Militärbezirks ihre Bemühungen, in der Gemeinde Tha Kor Phai Sandsackbarrieren zu errichten, um den Bewohnern den Transport ihrer Habseligkeiten zum Evakuierungszentrum zu erleichtern.

 

  • Quelle: The Nation Thailand