BANGKOK. Das Department of Disaster Prevention and Mitigation (DDPM) erklärte in seiner täglichen Besprechung, dass es landesweit strengere Sicherheitsmaßnahmen eingeführt habe, um die Zahl der Verkehrsunfälle während der Neujahrsfeierlichkeiten zu senken. Das Road Safety Directing Centre, das dem DDPM untersteht, hat sich mit den Provinzbehörden abgestimmt, um die Zahl der Kontrollpunkte, Gemeindepatrouillen und familiengeführten Interventionen zu erhöhen, um risikoreiches Verhalten, insbesondere Alkohol am Steuer, zu verhindern.
An wichtigen Touristenattraktionen, religiösen Stätten, Unterhaltungsstätten und Neujahrsfestplätzen werden verstärkte Sicherheitskontrollen durchgeführt, um die Sicherheit von Einwohnern und Touristen zu gewährleisten. Die Behörden haben außerdem die Vorschriften für den Alkoholverkauf verschärft, insbesondere in Gemeinschaftsbereichen, in denen private Feiern stattfinden.

Herr Phasakorn Boonyalak, Vorsitzender des Unterausschusses für Verkehrssicherheit, wies darauf hin, dass der Anstieg der Urlaubsreisen und Feierlichkeiten das Risiko von Unfällen erhöht, insbesondere von Alkohol am Steuer auf Neben- und Landstraßen, die Gemeinden mit den Hauptverkehrsstraßen verbinden. Die Provinzgouverneure wurden angewiesen, die Inspektionen zu intensivieren und an wichtigen Kontrollpunkten Gesetze durchzusetzen, die auf rücksichtsloses Fahren, Geschwindigkeitsüberschreitungen und Helmverstöße abzielen.
Es werden proaktive Strategien wie Hausbesuche bei Feierlichkeiten eingesetzt, um Sicherheitsratschläge und Warnungen zu geben. Auch Kontrollpunkte in der Gemeinde und in der Familie sind aktiv, um gefährliches Fahrverhalten zu verhindern. Besonderes Augenmerk wird auf Gebiete mit hohem Arbeitsanteil gelegt, wo die Unternehmen aufgefordert werden, die Sicherheitspraktiken ihrer Mitarbeiter zu überwachen.
Im Rahmen der Kampagne wurden landesweit über 4.000 Kontrollpunkte und 60.000 Mitarbeiter, darunter Polizisten, Militärangehörige und Freiwillige, eingesetzt. Große Countdown-Events an 49 Orten im ganzen Land unterliegen erhöhten Sicherheitsvorkehrungen, und es gibt Pläne zur Kontrolle der Menschenmenge und für den Zugang von Notfällen.
Laut dem stellvertretenden Polizeichef General Kraiboon Thruadtrong hat die Royal Thai Police innovative Strategien wie die Verteilung von Helmen eingeführt, um Motorradunfälle zu reduzieren. Die Polizeikräfte im ganzen Land sorgen mit zusätzlichen mobilen Einheiten für eine reibungslose Reaktion auf Notfälle und einen reibungslosen Verkehrsfluss.
Unfallstatistik zum 30. Dezember 2024
Am vierten Tag der Kampagne „Sicheres Fahren, unfallfreies Thailand“ meldete das DDPM 261 Verkehrsunfälle mit 267 Verletzten und 32 Toten. Geschwindigkeitsüberschreitung (43,3 %) und Alkohol am Steuer (22,6 %) waren die häufigsten Unfallursachen, wobei Motorräder an 83,8 % der Vorfälle beteiligt waren. Die meisten Unfälle ereigneten sich auf geraden Straßen (77,8 %) und am späten Nachmittag.

Kumulative Zahlen vom 27. bis 30. Dezember 2024:
- Gesamtzahl der Unfälle: 1.134
- Verletzungen: 1.109
- Todesfälle: 175
Zu den Provinzen mit den meisten Unfällen gehört Ayutthaya (42 Unfälle), während Bangkok und Nonthaburi die meisten Todesopfer (jeweils 9) verzeichneten. 14 Provinzen haben bisher keine Todesopfer gemeldet.
Die Behörden setzen weiterhin die „10 wichtigsten Verkehrsdelikte“ durch und fordern die Bürger auf, Vorfälle über die 24-Stunden-Notrufnummer 1784 oder die Line ID @1784DDPM zu melden. Mit diesen Maßnahmen wollen die Beamten die Zahl der Opfer verringern und allen ein sicheres und freudiges neues Jahr ermöglichen.
- Quelle: ASEAN NOW