BANGKOK. Cybercrime-Beamte warnen vor einer neuen Art von Cyberangriff, dem sogenannten „Choicejacking“, der Mobiltelefone über öffentliche Ladestationen ins Visier nimmt. Diese fortgeschrittene Angriffsform ist eine Weiterentwicklung des „Juice Jacking“, bei dem Hacker getarnte Ladegeräte verwenden, um Telefone dazu zu bringen, Dateiübertragungen zuzulassen, anstatt sie einfach nur aufzuladen.
Das schädliche Gerät imitiert einen USB-Eingang und sendet Befehle, die innerhalb von Millisekunden automatisch die Datenübertragungsberechtigung erteilen – oft zu schnell, als dass der Benutzer es bemerkt. Einige Angriffe nutzen Schwachstellen in bestimmten Android-Geräten aus, die das Android Open Accessory Protocol (AOAP) verwenden.
Sobald die Hacker Zugriff erhalten, können sie sofort Fotos stehlen, Nachrichten lesen oder schädliche Software auf dem Gerät installieren.

Die Cyber-Polizei rät der Öffentlichkeit, unbekannte öffentliche Ladegeräte in Flughäfen, Hotels, Cafés und anderen öffentlichen Bereichen zu meiden. Stattdessen empfiehlt sie, eine persönliche Powerbank mitzuführen, Geräte direkt an eine Steckdose anzuschließen, den „Nur Laden“-Modus zu aktivieren und die Software regelmäßig zu aktualisieren, um sich vor solchen Bedrohungen zu schützen.
Die Behörden betonten die Wachsamkeit beim Schutz personenbezogener Daten in einer zunehmend vernetzten Welt.
- Quelle: Asean Now Matichon