Korruption bleibt ein gravierendes Problem in der Asien-Pazifik-Region, wie der jüngste Korruptionswahrnehmungsindex (CPI) von Transparency International vom 10. Februar 2026 verdeutlicht. Der Durchschnittswert der Region stagniert weiterhin bei 45 von 100 Punkten, was auf geringe Fortschritte im Kampf gegen Korruption im letzten Jahrzehnt hindeutet. Insbesondere Thailand verzeichnete einen Rückgang:

Thailand fällt im Korruptionsindex hinter Laos und Vietnam zurück

BANGKOK. Korruption bleibt ein gravierendes Problem in der Asien-Pazifik-Region, wie der jüngste Korruptionswahrnehmungsindex (CPI) von Transparency International vom 10. Februar 2026 verdeutlicht. Der Durchschnittswert der Region stagniert weiterhin bei 45 von 100 Punkten, was auf geringe Fortschritte im Kampf gegen Korruption im letzten Jahrzehnt hindeutet. Insbesondere Thailand verzeichnete einen Rückgang: Mit nur noch 33 von 100 Punkten belegt es Platz 116 von 182 Ländern – ein Platzverlust gegenüber 2024.

Der Korruptionswahrnehmungsindex (CPI) bewertet die Wahrnehmung von Korruption im öffentlichen Sektor anhand einer Skala von 0 (hohe Korruption) bis 100 (sehr sauber). Thailands Wert ist seit 2022 kontinuierlich gesunken (36 Punkte), nachdem er zwischen 2012 und 2021 zwischen 35 und 38 Punkten schwankte. Innerhalb der ASEAN liegt Thailand hinter Ländern wie Singapur, Malaysia und Vietnam zurück, schneidet aber besser ab als Kambodscha und Myanmar.

Dieser Abwärtstrend beschränkt sich nicht auf Thailand; auch in der Mongolei ist die Wahrnehmung negativ, mit einem Wert von 31/100. Probleme wie die Aushöhlung der Rechtsstaatlichkeit und die Einschränkung bürgerlicher Freiheiten tragen zu dieser Stimmung bei. Im Gegensatz dazu haben einige Länder, darunter Bhutan, Brunei und Laos, Verbesserungen erzielt und seit 2012 statistisch signifikante Fortschritte verzeichnet.

 

Korruption bleibt ein gravierendes Problem in der Asien-Pazifik-Region, wie der jüngste Korruptionswahrnehmungsindex (CPI) von Transparency International vom 10. Februar 2026 verdeutlicht. Der Durchschnittswert der Region stagniert weiterhin bei 45 von 100 Punkten, was auf geringe Fortschritte im Kampf gegen Korruption im letzten Jahrzehnt hindeutet. Insbesondere Thailand verzeichnete einen Rückgang:
Korruption bleibt ein gravierendes Problem in der Asien-Pazifik-Region, wie der jüngste Korruptionswahrnehmungsindex (CPI) von Transparency International vom 10. Februar 2026 verdeutlicht. Der Durchschnittswert der Region stagniert weiterhin bei 45 von 100 Punkten, was auf geringe Fortschritte im Kampf gegen Korruption im letzten Jahrzehnt hindeutet. Insbesondere Thailand verzeichnete einen Rückgang:

 

Singapur, Neuseeland und Australien führen weiterhin die Region an und belegen weltweit die Plätze 3, 4 und 12. Länder wie Afghanistan, Myanmar und Nordkorea hingegen liegen mit Werten um die 15–16 von 100 Punkten am Ende der Rangliste. Der Bericht stellt fest, dass 21 der 31 Länder der Region unter dem globalen Durchschnittswert liegen, wobei große Demokratien wie Indien, Bangladesch und Indonesien besonders schlecht abschneiden.

Die wachsende Unzufriedenheit ist deutlich spürbar, da junge Menschen in der gesamten Region zunehmend gegen die ihrer Ansicht nach schwache Regierungsführung und mangelnde Rechenschaftspflicht protestieren. Auf den vom Klimawandel stark betroffenen Philippinen lösten Korruptionsvorwürfe im Zusammenhang mit Fluthilfen öffentliche Empörung aus. Auch in Indonesien führten gewaltsame Reaktionen auf Proteste zu Opfern und verdeutlichten die gravierenden gesellschaftlichen Folgen der Korruption.

Um diese Probleme künftig anzugehen, sind umfassende Reformen erforderlich. Der Bericht empfiehlt, die Regierungsführung zu stärken und Transparenz zu fördern, um die Wahrnehmung zu verbessern. Regionale Zusammenarbeit und entschiedene Antikorruptionsmaßnahmen könnten den Weg für zukünftige Verbesserungen ebnen, berichtete die Zeitung „The Nation“.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Der jüngste Korruptionswahrnehmungsindex von Transparency International zeigt anhaltende Korruption im asiatisch-pazifischen Raum.
  • In Thailand und der Mongolei sinken die Werte, und junge Menschen fordern Veränderungen.
  • Die ASEAN-Staaten, insbesondere Singapur, weisen hohe Platzierungen auf, während andere deutlich zurückliegen.

 

  • Quelle: ASEAN Now, The Nation