BANGKOK. Die Polizei hat gewarnt, dass die Verweigerung eines Atemalkoholtests als Trunkenheit am Steuer geahndet wird.
Der stellvertretende nationale Polizeichef, General Samran Nualma, erklärte, die Anweisung folge der Verkehrsdisziplin-Strategie 2026, die die konsequente Durchsetzung der Verkehrsgesetze im ganzen Land priorisiert. Er betonte, dass Alkohol am Steuer eine erhebliche Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstelle und transparent und konsequent bekämpft werden müsse.
Ein aktueller Fall vom Freitag verdeutlichte die Gefahren: Ein sichtlich betrunkener Fahrer verweigerte einen Alkoholtest, versuchte zu fliehen und griff Verkehrspolizisten an, bevor er festgenommen wurde. Tests bestätigten später einen Blutalkoholwert von 126 mg%, weit über dem zulässigen Grenzwert. Dem Verdächtigen drohen nun mehrere Anklagen.

Zufällige Verkehrskontrollen zur Feststellung des Alkoholgehalts im Blut von Fahrern und Motorradfahrern tragen dazu bei, die Straßen von den Gefahren des Fahrens unter Alkoholeinfluss zu befreien. Hier führt ein Polizist bei einem Autofahrer ein Atemalkoholmessgerät durch. Archivfoto
Nach dem Landverkehrsgesetz drohen für Trunkenheit am Steuer Geldstrafen von 5.000 bis 20.000 Baht, Freiheitsstrafen von bis zu einem Jahr oder beides. Gerichte können außerdem die Fahrerlaubnis entziehen oder aussetzen.
Bei Unfällen mit schweren Verletzungen oder Todesfolge drohen bis zu zehn Jahre Haft. Wiederholte Verstöße innerhalb von zwei Jahren werden härter bestraft, unter anderem mit Geldstrafen von bis zu 100.000 Baht und dem Entzug der Fahrerlaubnis. Die Polizei weist darauf hin, dass die Verweigerung eines Alkoholtests rechtlich als Trunkenheit am Steuer gilt und die gleichen Strafen nach sich zieht.
- Quelle: Bangkok Post