PHUKET. Eine 52-jährige chinesische Touristin wurde am 18. März 2026 auf einem Schießstand in Phuket durch einen Schuss verletzt. Die Kugel traf ihre rechte Wange, blieb im Gesicht stecken und verursachte ein Gesichtstrauma. Sie wurde umgehend ins Vachira Phuket Hospital gebracht.
Der Vorfall ereignete sich gegen 18:00 Uhr Ortszeit im Bezirk Kathu, nachdem Xiao Lili und eine Begleiterin die Schießanlage genutzt hatten. Sie fotografierten in der Nähe der Schießbahnen, als der Taxifahrer, der sie begleitete, die Verletzung meldete. Die Behörden reagierten umgehend und brachten sie ins Krankenhaus.
Die ersten Ermittlungen ergaben, dass der 28-jährige Mitarbeiter des Schießstandes, Herr Patiharn, sich in einem Personalbereich etwa 20 Meter vom Opfer entfernt aufhielt. Er gab zu, seine private Schusswaffe benutzt zu haben, ohne zu überprüfen, ob sie entladen war, wodurch sich ein Schuss löste. Die Kugel durchschlug eine Holzwand und eine Glastür, bevor sie den Touristen traf.
Die Polizei hat Herrn Patiharn zur Vernehmung in Gewahrsam genommen und beabsichtigt, Anklage wegen „fahrlässiger Körperverletzung“ und „unerlaubten Besitzes einer Schusswaffe und Munition“ zu erheben. Die Behörden betonten, dass die Ermittlungen noch andauern und rechtliche Schritte folgen werden.

Matichon wies darauf hin, dass versehentliche Schussabgaben auf Schießständen zwar selten seien, aber die Bedeutung strenger Sicherheitsvorkehrungen und der Schulung des Personals unterstrichen. Die Behörden überprüfen die Sicherheitsmaßnahmen des Schießstands und werden gegebenenfalls zusätzliche Vorschriften einführen, um ähnliche Vorfälle zu verhindern.
- Quelle: ASEAN Now, Matichon