NAKHON RATCHASIMA – Ein wilder Elefantenbulle tötete am Montagmorgen einen Touristen, der in der Nähe seines Zeltes auf einem Campingplatz im Khao Yai Nationalpark Sport trieb.
Ein Parkwächter sagte, der Elefant sei in der Brunft und habe zuvor zwei Anwohner getötet.
Der Angriff ereignete sich gegen 5.30 Uhr auf dem Campingplatz der Nationalpark-Schutzeinheit Kho Yor 4 (Khlong Pla Kang) im Tambon Wang Mee des Bezirks Wang Nam Khieo.

Ein Parkwächter sagte, der Elefant sei in der Brunft und habe zuvor zwei Anwohner getötet.
Polizei und Rettungskräfte bergen die Leiche eines Campers, der am Montag kurz vor Sonnenaufgang auf einem Campingplatz im Khao-Yai-Nationalpark in Nakhon Ratchasima von einem Elefantenbullen getötet wurde. (Foto: Prasit Tangprasert)
Bei dem verunglückten Camper handelte es sich um Jirathachai Jiraphatboonyathorn aus dem Bezirk Muang in Lop Buri.
Zeugen sagten aus, der 69-jährige Mann sei etwa eine Stunde vor Sonnenaufgang beim Training in der Nähe seines Zeltes spazieren gegangen und habe dabei Phlai Oiwan, einen wilden Elefantenbullen, der außerhalb seines Waldgebietes fraß, getroffen.
Der Elefant stürzte sich auf den Mann, packte ihn mit seinem Rüssel, schleuderte ihn zu Boden und trat auf ihn ein. Er war sofort tot, etwa 20 Meter von seinem Zelt entfernt.
Die anderen Camper sahen entsetzt zu. Niemand wagte es, sein Zelt zu verlassen, um zu helfen, aus Angst um die eigene Sicherheit.
Ranger von Khao Yai und die örtliche Polizei eilten zum Ort des Geschehens und verscheuchten den Elefanten.
Ein Arzt und Rettungskräfte untersuchten das Opfer, das aus Mund und Nase geblutet hatte und außerdem Knochenbrüche und zahlreiche weitere Verletzungen erlitten hatte.
- Quelle: Bangkok Post