BANGKOK. Ein britischer Eventmanager ist gestorben, seine Freundin kämpft nach einem mutmaßlichen Drogenvergiftungsvorfall während eines Urlaubs in Bangkok um ihr Leben. Tom Pardhy, 38, verstarb am 6. März, während seine Partnerin Naomi Raksha, 31, nach der Vergiftung auf die Intensivstation eingeliefert wurde. Familie, Freunde sowie Mitglieder der Londoner Musik- und Wellness-Szene trauern um ihn.
Das Paar befand sich im sechswöchigen Urlaub in Thailand, als Naomi während eines Abends in der Stadt plötzlich erkrankte. Tom brachte sie daraufhin mit einem Tuk-Tuk ins Krankenhaus. Dort wurde sie nach einem Herzstillstand intubiert und auf der Intensivstation behandelt. Etwa 24 Stunden später erfuhr ihre Familie, dass Tom bewusstlos in ihrem Hotelzimmer aufgefunden worden war. Laut seiner Mutter Heather sollen die Getränke des Paares mit einer Mischung aus Kokain und Heroin versetzt worden sein.
Tom Pardhy war eine bekannte Persönlichkeit in der Veranstaltungs- und Musikbranche und leitete Bühnen auf Festivals wie Dimensions, Houghton, Hideout und Oasis in Marokko. Er war Mitbegründer der Eventagentur We Concur und arbeitete als Lebensberater, Jugendmentor und Yogalehrer. Seine Familie beschrieb seinen Tod als „plötzlich, unfallbedingt und unerwartet“ und nannte ihn „einen absoluten Lichtblick in seiner Gemeinde in East London und darüber hinaus“.

Naomi teilte ihre Erlebnisse in den sozialen Medien und enthüllte, dass sie mehrmals dem Tod ins Auge geblickt hatte, bevor sie wiederbelebt wurde und ins Koma fiel. Sie befindet sich nun in einer Reha-Klinik, um sich auf ihre körperliche Genesung zu konzentrieren und wegen Trauer, posttraumatischer Belastungsstörung und Trauma behandelt zu werden. Naomi würdigte Tom und nannte ihn ihren „besten Freund, meinen größten Fan, meinen Fels in der Brandung, meinen Vertrauten, meinen Teamkollegen“ und dankte ihm dafür, ihr Leben gerettet zu haben.
Laut der Zeitung „The Sun“ ist für Donnerstag, den 19. März, eine Einäscherungszeremonie für Tom in einem buddhistischen Tempel in Bangkok geplant. Das britische Außenministerium bestätigte seine Unterstützung für die Familie und den Kontakt zu den örtlichen Behörden. Die thailändische Polizei wurde um eine Stellungnahme gebeten, bisher wurden jedoch keine Verdächtigen ermittelt. Naomis Familie hat über eine GoFundMe-Seite fast 10.000 Pfund für ihre Krankenhaus- und Reisekosten gesammelt.
- Quelle: ASEAN Now, The-Sun