Der mächtigste Mann im thailändischen Militär, General Anupong Paochinda, bleibt Armeechef.
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Tausende Touristen von PAD-Protesten betroffen
Die Tageszeitung „The Nation“ beruft sich auf den in Großbritannien erscheinenden Guardian und berichtete, daß rund 15 000 Briten auf Phuket ihre Heimreise nicht antreten konnten.
Thais verreisen nicht mehr innerhalb Thailands
Tausende von Reisenden wurden auch an Fahrten gehindert, weil die Flughäfen im Süden blockiert waren und die Eisenbahnen nicht fahren.
Samaks Fernsehansprache ein Rundumschlag
Zunächst dementierte Samak, daß er nach seiner Audienz beim König eine Pressekonferenz abhalten wollte. Dies sei eine Erfindung der Medien gewesen, die falsche Schlüsse gezogen habe. Ferner habe er nicht geplant, an dem Treffen und der anschließenden Pressekonferenz der Koalitionspartner teilzunehmen.
Parlament: Wie ein Flüchtlingslager
Bangkoks Müllmänner, die dort zweimal täglich den Müll einsammeln, beschwerten sich über die Düfte, die über dem Ort hängen.
Zwei Flughäfen weiterhin geschlossen, keine Züge
Eine ähnliche Situation herrscht auf dem Flughafen in Krabi, dort konnten sechs Maschinen seit der Schließung nicht landen. Mitglieder der PAD, die anfangs nur die Straßen zum Flughafen blockierten, stürmten schließlich das Rollfeld. Sie wollen das Flughafengelände erst verlassen, wenn die PAD den Sieg verkündet, d. h. wenn Premierminister Samak zurücktritt.
PAD spricht sich für Demokraten aus
Einer der Führer der PAD, Somkiat Pongpaiboon, sitzt gleichzeitig im Führungsstab der Demokraten und als Abgeordneter im Parlament. Doch der Führer der Demokraten, Abbhisit, gab sich zurückhaltend und meinte, er halte nichts von der Idee, einen nicht gewählten Premierminister zu ernennen. Abhisit gehört zum Kreis derer, die Samak ersetzen könnten.
Premierminister Samak will nicht zurücktreten
Während die politischen Unruhen weitergingen, flog Premier Samak nach Hua Hin, um den König über die Lage zu informieren. Zuvor hatte Samak in Bangkok an einer Zeremonie teilgenommen, um die königliche Familie zu ehren.
40 000 ausländische Firmen sollen überprüft werden
Stichweise wollen Behörden überprüfen, ob ausländische Investoren nicht mehr als 49% der Mehrheit halten. Seit 2006 seien angeblich zwölf Firmen entdeckt worden, deren Anteilsmehrheit möglicherweise von Ausländern gehalten wird. Dazu gehören u. a. Hutchison CAT Wireless Multimedia, Asia Aviation (Thai Air Asia), Carrefour, TescoLotus, Siam City Cement und DHL Logistics. Beweise liegen bisher nicht vor.
14 Tote bei Verkehrsunfall in Roi Et
Ein Pick-up stieß im Bezirk Phanom Phra, Provinz Roi Et, mit einem Lastwagen zusammen. Dabei starben 14 Menschen, zwei wurden verletzt.
Menschenhandel: Thai in Australien zu 11 Jahren verurteilt
Es wird als erwiesen angesehen, daß die beiden fünf Thailänderinnen dazu zwangen, in einem Bordell als Prostituierte zu arbeiten.
Bangkok: Privatbusse teurer
Das Oberste Verwaltungsgericht setzte am 29. August eine einstweilige Verfügung außer Kraft, wonach es den Betreibern von Privatbussen nicht gestattet war, die Fahrpreise zu erhöhen. Sie hatten im Mai eine Erhöhung beantragt, die nicht genehmigt worden war.
Thailändische Tourismusindustrie gefährdet
Die Gewerkschaft von Thai Airways International hat es ihren Mitgliedern freigestellt, an den Demonstrationen gegen die Regierung teilzunehmen. Falls die Gewalt eskaliert, soll eine Arbeitsniederlegung sogar befohlen werden! Der Tourismussektor ist währenddessen äußerst besorgt über die Sicherheit von Ausländern und das Image des Landes.
Chaos in Thailand: Gewaltsame Zusammenstöße zwischen Polizei und PAD
Gewaltsame Zusammenstöße
Energieministerium will mehr LPG importieren
Das Energieministerium kündigte an, wegen der insbesondere im Transportsektor hohen Nachfrage im September 150 000 Tonnen LPG (Flüssiggas) importieren zu wollen.
ASEAN über Lage besorgt
Der Generalsekretär der ASEAN, Surin Pitsuwan, bezeichnete die politischen Unruhen in Thailand als besorgniserregend und imageschädigend.
Jetzt sicher: Eisenbahner streiken!
Zur Zeit fahren keine Züge mehr in den Nordosten nach Khorat bzw. in den Norden nach Nakhon Sawan.