Zwei Jahre nach dem Militärputsch

General Sonthi Boonyaratkalin, der die Verantwortung dafür übernommen hatte, den damaligen Premierminister Thaksin mit dem Putsch vertrieben zu haben, weigerte sich, zu der aktuellen Staatskrise Stellung zu nehmen. Er sagte, er würde seine Zeit mit Reisen verbringen und sein Leben genießen.

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PAD: Regierung bot Gespräche an

Chamlong Simüang, einer der Führer der PAD, bestätigte, daß ein Unterhändler der Regierung mit der PAD Kontakt aufgenommen hat.

Finanzminister wird Regierung den Rücken kehren

Surapong, der gleichzeitig Vize-Premierminister und Generalsekretär der PPP ist, teilte mit, daß ihm nach der Disqualifizierung von Premierminister Samak die Grundlage für die politische Arbeit entzogen worden sei. Daher wolle er eine politische Pause einlegen.

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PAD lehnt Versöhnungsvorschlag von Somchai ab

Das neue Kabinett werde er in Kürze vorstellen. Der vertriebene Ex-Premierminister Thaksin, sein Schwager, habe ihn nach der Wahl nicht angerufen, um zu gratulieren, stellte Somchai klar. Statt dessen schüttelte er die Hand von Abbhisit Vejjajiva, dem Führer der Demokraten, um ein Signal zu setzen.

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PAD: Gericht nimmt Beschwerde über Haftbefehle an

Die Haftbefehle waren letzten Monat ausgestellt worden. Das Gericht nahm die Beschwerde in der Form an, daß das erstinstanzliche Gericht über die Beschwerde der PAD die entscheiden muß. Allerdings hatte das Gericht kurz nach Ausstellung der Haftbefehle eine Beschwerde der PAD bereits zurückgewiesen…

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PAD: Thailand muß „Neue Politik“ anwenden oder es implodiert

Anmerkung: Das Interview wurde vor der Wahl zum neuen Premierminister geführt, aber es macht deutlich, für welche „demokratischen“ Grundsätze die PAD einsteht. Der von der PAD gewählte Begriff „Neue Politik“ bedeutet, daß 70% der Abgeordneten von einem Gremium bestellt und nur 30% der Parlamentarier vom Volk gewählt werden.

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Thaksin: Zweiter Haftbefehl ausgestellt

Dies ist der zweite Haftbefehl gegen Thaksin, der nach Großbritannien geflüchtet ist. Thaksin hatte die thailändische Export-Import-Bank Exim als Weisungsbefugter befohlen, Burma einen Kredit in Höhe von 4 Milliarden Baht zu gewähren. Der Kredit wurde von der burmesischen Regierung verwandt, um Produkte von Thaksins Firma Shin Corp zu kaufen.

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Thailand bereit für ASEAN-Gipfeltreffen

Regierungssprecher Wichienchote Sukchoterat sagte, die Staatskrise habe keinerlei Auswirkungen auf das Treffen, es werde wie geplant in Bangkok stattfinden: „Machen Sie sich keine Sorgen, wer dann Premier- oder Außenminister ist. Wer das Amt auch antritt, Thailand ist bereit, dem ASEAN-Gipfel vorzusitzen.“

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Somchai: Einen Schritt näher an der Macht

Die „Freunde von Newin“ teilte mit, man werde Somchai, den Schwager des vertriebenen Ex-Premiers Thaksin, bei der Wahl unterstützen. Diese war anfangs nicht erteilt worden, laut Aussage der PPP-Rebellen wegen der Familienbande zwischen Somchai und Thaksin.

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Land gespalten – PPP auch gespalten

Das Exekutivkomitee der PPP einigte sich am 15. September auf Somchai. Am 17. September wird der neuer Premier gewählt. Während hinter den Kulissen die Beratungen noch weitergehen, signalisierten die fünf Koalitionsparteien, geschlossen hinter Somchai zu stehen.

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Chart Thai unterstützt alle PPP-Kandidaten

Der Vize-Führer der Chart Thai Party, Somsak Prissananantakul, teilte mit, seine Partei würde jeden der drei zur Wahl stehenden Premierminister-Kandidaten der PPP unterstützen.

PPP steht hinter Somchai

Die Entscheidung wurde nach einer Sitzung gefällt, es hieß, Somchai sei am „vertrauenswüdigsten“. Die drei „S“ (Somchai, Sompong und Surapong) sähen sich nach einer Wahl zum Premier erheblichen Druck durch die PAD ausgesetzt, daher sei es zweckmäßig, sich für den besten Mann zu entscheiden.

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Wer wird neuer Premierminister?

Thailands kommissarischer Premierminister, Somchai Wongsamat, hat gute Chancen, zum Premierminister gewählt zu werden. Am 12. September traf man sich hinter verschlossenen Türen, um zu erörtern, wer Samaks Nachfolger werden könnte. Reuters