„Vor thailändischen Gerichten wurden schon immer Fälle von Majestätsbeleidigung verhandelt“, sagte Tej. „Das bringt Thailand viele Probleme, wir wissen das.“
Politik
Ex-Premier Thaksin gibt nicht auf
Der Anruf wurde von dem neuen Sender DTV am 25. Januar ausgestrahlt. Thaksin sprach etwa eine Stunde lang. Die Sendung war wie eine Talkshow aufgemacht. Drei Gastgeber stellten Fragen.
The Economist: Schon wieder nicht in Thailand erhältlich
Die Distributoren haben sich im vorauseilenden Gehorsam entschieden, das Magazin weder an Buchläden und Kioske, noch an Abonnenten in Thailand auszuliefern.
„Rothemden“ stürmen PAD-Bühne
Die PAD hatte für den 24. Januar, 18 Uhr, eine Veranstaltung im Somdet Phra Sinakarin Park angekündigt. Gegen 15 Uhr stürmten 2000 Rothemden in den Park und besetzten trotz tausendfacher Polizeipräsenz die Bühne der PAD.
„Rothemden“ verlangen Boykott des ASEAN-Gipfels
Der Gipfel wird im Februar/März in Hua Hin stattfinden, Gastgeber Thailand ist, zu boykottieren.
Blockade der Regierung durch Abwesenheit
Die Idee ist allerdings nicht neu, die Demokraten haben immer wieder auf diesen Trick zurückgegriffen und sogar Wahlen boykottiert.
Australisches Außenministerium will Begnadigung erreichen
Der australische Außenminister Stephen Smith sagte, er habe sich schriftlich an das thailändische Außenministerium gewandt und „starke Unterstützung“ für Nicolaides Antrag zugesichert, eine königliche Begnadigung zu erreichen.
Vize-Finanzminister wurde von „Rothemden“ belagert
Stundenlang wurde der Tempel von Thaksin-Anhängern in roten T-Shirts belagert. Der Besuch von Pradit mit Ehefrau und Sekretärin fand gegen sieben Uhr morgens statt, um zehn Uhr war der Tempel umzingelt, Fahrzeuge durften nicht passieren, die Rothemden forderten alle Menschen im Tempel auf, zu Fuß herauszukommen.
Wahlkommission: Thaksin darf Berater der Puea Thai Partei werden
Auf den Plan der Puea-Thai Partei hin, den sich im Exil befindlichen Ex-Premierminister als Berater in ihre Aktivitäten einzubinden folgte eine Genehmigung seitens der Wahlkommission.
Stellungnahme des Bruders
Forde Nicolaides schrieb am 19. Januar folgendes: Harry erschien wie terminiert heute vor dem Bangkoker Kriminalgericht und sagte zu den Vorwürfen in bezug auf Majestätsbeleidigung aus. Sie erinnern sich vielleicht, daß er sich am 21. November 2008 nicht schuldig bekannte. Harry befindet sich seit dem 31. August 2008 in Haft, Anträge auf Kaution wurden viermal abgewiesen.
Warnung vor Bodenreform
Der Gesellschaftskritiker Prawase Wase warnte, daß die Demokraten die Bodenreform transparent abwickeln müßten, sonst würde ihnen dasselbe Debakel blühen wie im Jahre 1995. Damals hatten es die Demokraten selbst für thailändische Verhältnisse mit der Korruption übertrieben: Im Laufe der Reform bedienten sich Politiker der Demokraten schamlos an den Grundstücken. Das brachte die gesamte Regierung zu Fall. Ironischerweise war damals Newin Chidchob der Wortführer der Opposition, der die Demokraten ans Kreuz nagelte.
Säuberungen im Außenministerium
Von den englischsprachigen Medien in Thailand völlig unbeachtet, werden im Außenministerium Säuberungen durchgeführt, die den Betroffenen als „Beförderungen“ verkauft werden.
Majestätsbeleidigung: Australier bekommt 3 Jahre Gefängnis
„Ich bekenne mich schuldig“, sagte der 41jährige und entschuldigte sich. „Das kann nicht wahr sein. Das ist wie ein Alptraum.“
Alle Tiere sind gleich, aber manche sind gleicher
Im Kreuzfeuer befindet sich eine Armeeangehörige, Leutnant Sunisa Lertpakawat, die für einige bereits unangenehm auffiel, weil sie unerlaubterweise Ex-Premier Thaksin im Exil interviewte und danach das Buch „Thaksin, Where Are You?“ schrieb.
Internet-User verhaftet: Majestätsbeleidigung
Suwicha wurde vom Department of Special Investigations verhaftet, weil die IP-Adresse seines Computers mit der übereinstimmte, mit der Kommentare über den König abgegeben wurden. Er war von der Polizei während eines Besuches bei Freunden in der Provinz verhaftet worden – man vermutet, er suchte die Freunde auf, weil er ahnte, daß die Polizei nach ihm fahndete.
UDD hat eigenen Fernsehsender
Die oppositionelle UDD senden auf einem Satellitenkanal, der sich Democracy Television (DTV) nennt.
Justizminister will Gesetz zur Majestätsbeleidigung verschärfen
Die „höchste Institution“ zu schützen, sei seine höchste Priorität, er werde die Hilfe der Armee in Anspruch nehmen, um Bewegungen, die gegen die Monarchie gerichtet sind, zu unterdrücken.









