Dabei handelt es sich um ein sogenanntes „Worst Case Scenario“. Im schlimmsten der anzunehmenden Fälle gebe es kein Wirtschaftswachstum, 1,4 Millionen Menschen verlieren ihren Job oder finden keinen Arbeitsplatz. Wenn die Wirtschaft um einen Prozentpunkt wächst, gebe es immer noch 1,2 Millionen Arbeitslose.
Wirtschaft
Premier Abhisit verteilt Almosen und verspricht stabile Politik
Thailand sei „back in business“ sagte Abhisit auf einer Veranstaltung, die vom Foreign Correspondents Club of Thailand organisiert worden war. Man werde die politischen Wirren überwinden, indem Gesetz und Ordnung garantiert werden. Das Kabinett sei nicht korrupt, man werde arbeiten, ohne die Menschenrechte zu verletzen. Die Regierung sei für alle Thai da, es spiele keine Rolle, welche Farbe ihre T-Shirts hätten.
Leitzins um weitere 0,75% gesenkt
Die Mehrheit der von Bloomberg befragten Experten rechnete mit keinem derart massiven Schritt. Nur vier befragte Volkswirte gingen von einer 0,75 Prozent-Senkung aus.
Kabinett beschließt Konjunkturpaket von 115 Milliarden Baht
19 Milliarden sollen in den Sozialversicherungsfonds fließen – Arbeitnehmer mit einem Gehalt unter 20.000 Baht werden zukünftig eine Zuzahlung von 2000 Baht monatlich erhalten – mit 9 Milliarden sollen die Rentenzahlungen erhöht werden, 11 Milliarden stehen für Energieprojekte bereit und rund 7 Milliarden als Hilfe für Arbeitslose.
Premier Abhisit braucht dringend Geld
Premierminister Abhisit räumte am 9. Januar ein, daß das Finanzministerium „ausländisches Geld borgen“ wolle, um die Konjunktur des Landes zu stimulieren.
Massenentlassungen in Fabriken
Die Shin-Ei Hitech Factory in Suranaree, Nakhon Ratchasima, eine japanische Herstellerin von Elektronikteilen, entließ 650 Arbeiter. Bereits im Oktober 2008 verloren 400 Menschen ihren Arbeitsplatz, so daß über 1000 Mitarbeiter arbeitslos geworden sind. Weitere Stellenstreichungen wurden angekündigt, vermutlich handelt es sich um 350 Arbeitsplätze.
Längere Laufzeit für Konjunkturpaket
Die Wirtschaftsministerin und ihr Beraterstab entschieden am 7. Januar, das von Ex-Premierminister Samak mit einer auf sechs Monate beschränkten Laufzeit eingeführte Konjunkturpaket um sechs Monate zu verlängern.
Schaden wegen Schliessung der Flughäfen beträgt 290 Milliarden Baht
Der Schaden der Flughafenblockaden durch die ausserparlamentarische Opposition People’s Alliance for Democracy (PAD)’s kostet Thailand demnach insgesamt 290 Milliarden Baht.
Toyota stoppt Bau neuer Werke in Thailand und Rußland
Wie japanische Medien berichten, stoppte Toyota die Planungen zu neuen Fabriken, so daß Toyota bei den Expansionsvorhaben zunächst etwas kürzer tritt als bisher. Die Gründe für die Unterbrechungen dürften in der aktuellen Absatzkrise liegen.
Verkaufszahlen von Geschäftsfahrzeugen im freien Fall
Verkäufe von Geschäftsfahrzeugen stark rückgängig
Bank of Thailand sagt düstere Zeiten für Thailands Wirtschaft voraus
BOT – Finstere Zeiten für Thailands Wirtschaft
Thailands Industrie nur zu 56 Prozent ausgelastet
Kapazitätsauslastung auf 7-Jahrestief
Wirtschaftsministerin sucht Kooperation mit den USA
Khun Pornthiva Nakasai verkündete nach einem Treffen mit dem US-Botschafter daß Thailand eine Verstärkung der Kooperation im Bereich von Handel und Investitionen zum Vorteil beider Länder angeregt habe. Dies würde beiden Ländern bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Probleme helfen…
Auszahlungsbeschränkung bei Banken: Neue Touristenabzocke?
Umgesetzt wurde diese Verordnung bisher von der Thai Military Bank (TMB), die an allen Geldautomaten einen entsprechenden Hinweis anbrachte. Wenn ein Tourist mehr als 5000 Baht ziehen will, muß er mehrere Transaktionen durchführen, wofür auch mehr Gebühren anfallen. Wenn beispielsweise eine Abhebung 5 Euro kostet, dann muß er bei 20.000 Baht 20 Euro an Bankgebühren berappen.
75% aller Geschäftsleute haben Liquiditätsprobleme
Zwischen dem 11. und 16. Dezember wurden 400 Geschäftsleute befragt. Ausbleibende Bestellungen, höhere Produktionskosten, keine Verlängerung von Krediten und unbezahlte Rechnungen seien die Gründe für die finanziellen Schwierigkeiten.





