Drei Abgeordnete wollten am Morgen des 8. Oktober von Bangkok nach Khon Kaen bzw. von Bangkok nach Udon Thani fliegen. Ein Flugkapitän verweigerte der Abgeordneten Farida Sulaiman den Zugang zu seiner Maschine mit der Begründung, er wolle keine Politiker fliegen, die die Öffentlichkeit verletzen.
PAD: Premier ist ein blutdürstiger Krimineller
Nach den gewalttätigen Ausschreitungen durch die Polizei habe die Regierung nicht mehr das Recht, das Land zu regieren. Die PAD plant, sich bei der nationalen Menschenrechtsbehörde zu beschweren und gegen die Regierung Strafanzeige zu erstatten.
Der rechtsgerichtete Mob wütet auf den Straßen Bangkoks
Am späten Abend des 6. Oktober versuchte der ultrarechte Mob, der sich selbst als „Volksallianz für Demokratie“ (PAD) bezeichnet, das thailändische Parlament zu belagern. Die Leute kamen gut vorbereitet mit Eisenstangen und Sturzhelmen.
Gutes Image verspielt: Thailand geht den Bach runter
Dieses düstere Bild malte Thanawat Polvichai von der Universität der thailändischen Handelskammer UTCC. Im letzten Quartal des Jahres müßte Thailand dramatische Einbrüche auf allen Gebieten hinnehmen. Daran sei nicht nur die Weltwirtschaftskrise schuld, sondern auch hausgemachte Probleme wie die Proteste der PAD.
Straßenschlachten in Bangkok: Zwei Tote, Hunderte Verletzte
Nach neuesten Berichten sollen mindestens sechs Menschen bei den Zusammenstößen zwischen PAD und Polizei Gliedmaßen verloren haben. Ein Mann, der ein Bein verloren hat, soll eine Bombe bei sich geführt haben, die vermutlich versehentlich oder an der falschen Stelle explodiert ist.
Polizei hilft Abgeordneten, Bombenanschlag auf der Sukhothai Road
Am späten Nachmittag des 7. Oktober vertrieb die Polizei vor dem Parlamentsgebäude Demonstranten mit Hilfe von Tränengas, damit die im Gebäude eingeschlossenen Parlamentarier das Gebiet verlassen konnte. Nur Premier Somchai konnte vorher entkommen, weil er über einen Zaun geklettert war.
Vize-Premierminister Chavalit zurückgetreten
Der Vize-Premierminister Chavalit Yongchaiyudh übernahm die Verantwortung für die Gewalttätigkeiten am 7. Oktober und reichte seinen Rücktritt ein.
Bis zum bitteren Ende: Weitere Straßenschlachten am Parlament
Die PAD gewann die Kontrolle über die von der Polizei am frühen Morgen geräumte Phichai Road zurück. Die mit Knüppel bewaffneten Demonstranten drängten die Polizisten zurück. Als Akt zivilen Ungehorsams sollen Demonstranten die Luft aus den Reifen von Polizeifahrzeugen abgelassen haben.
Königin „besorgt“ über Tränengaseinsatz der Polizei
Der Direktor des Vachira Krankenhauses sagte: „Die Königin ist sehr besorgt darüber, was passiert ist und daß so viele Menschen bei dem Vorfall verletzt wurden.“
Thailändische Soldaten in den Sudan?
UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon soll mit Premierminister Somachai über den Einsatz einer thailändischen Friedenstruppe im Sudan gesprochen haben.
SET sackt um 6,4% ab
Ein Börsenanalyst sagte, die Aktienkurse seien weltweit in den Keller gegangen, aber Thailand habe es wegen der politisch unsicheren Lage besonders hart getroffen.
Polizeieinsatz gegen PAD-Sympathisanten
Gegen 22 Uhr sperrten die Demonstranten alle Straßen, die zum Parlament führten. Sie wollten die geplante Regierungserklärung verhindern.
Thai-Soldaten bei Preah Vihear auf Mine getreten
Der Vorfall ereignete sich etwa drei Kilometer von der Tempelanlage entfernt. An dieser Stelle hatten sich wenige Tage zuvor thailändische und kambodschanische Truppen eine Schießerei geliefert.
Thaksin und seine Frau stellen Asylantrag
Ein Sprecher der Behörde bestätigte, daß Thaksin und seine Frau fast unmittelbar nach ihrer Landung in London Anfang August den Antrag eingereicht haben. Einzelheiten über den Stand des Verfahrens wurden aber nicht genannt.
Thammasat-Massaker am 6. Oktober: 32. Jahrestag
Leute legen Blumen an einem Denkmal auf dem Gelände der Thammasat Universität nieder, um an das Massaker vom 6. Oktober 1976 zu erinnern. tn
Tourismusbehörden wollen sich auf Asiaten spezialisieren
Thais und andere Asiaten aus Südostasien sollen in Thailand Urlaub machen, nachdem ein Rückgang der Zahl von europäischen und amerikanischen Touristen unvermeidbar scheint.
Siamesische Fische
Zwei zusammengewachsene Fische in einem kleinen Aquarium in Bangkok. Die Fische sind acht Monate als und sind an Teilen der Haut miteinander verwachsen. Der größere Fisch scheint den kleinen zu beschützen, während dieser am Grunde des Aquariums nach Nahrung Ausschau hält. Reuters










