Sechs Verletzte nachdem ein PKW in den Erawan Schrein in Bangkok raste

Sechs Verletzte nachdem ein PKW in den Erawan Schrein in Bangkok raste

Bangkok. Die vor allem bei Touristen sehr beliebte Attraktion, der Erawan Schrein in Bangkok wurde erneut zum Schauplatz eines Unglücks. Am Freitagabend verlor die Fahrerin einer Toyota-Limousine offenbar die Kontrolle über ihr Fahrzeug und raste gegen den Abgrenzungszaun des Schreins an der Ratchaprasong Kreuzung. Dabei wurden laut den vorliegenden Berichten mindestens sechs Personen verletzt.

Unfall am Erawan Schrein in Bangkok

Unfall am Erawan Schrein in Bangkok

Polizeioberst Pornchai Chalodet, der Leiter der Polizeistation Lumpini stellte gegenüber den lokalen Medien klar, dass es sich dabei um einen Unfall handelt. „In diesem Fall handelt es sich eindeutig um einen Unfall“, erklärte er. „Wir vermuten, dass die Fahrerin des Toyotas am Steuer einen epileptischen Anfall erlitten hat und so ihr Fahrzeug nicht mehr kontrollieren konnte“.

Polizei, Rettungskräfte waren recht schnell vor Ort und kümmerten sich um die Verletzten Personen. Laut dem Verkehrsfunksender Jor Sor 100 soll es sich bei der Fahrerin um die 55-jährige Frau Kanuengnit Techorai handeln. Sie wurde ebenfalls nach dem Unfall in ein Krankenhaus eingeliefert.

Unfall am Erawan Schrein in Bangkok

Unfall am Erawan Schrein in Bangkok

Bei dem Unfall wurden Touristen aus Singapur, Indonesien und China verletzt. Eine 21-jährige Touristin aus Vietnam, die ihren Namen mit Kristy angab berichtete gegenüber den Medien: „“Wir standen vor dem Schrein und beteten, als wir plötzlich lauten Lärm hörten. Wir sahen dann das Auto direkt auf uns zukommen und sind wie verrückt weggelaufen. Die ganze Situation war für uns alle sehr beängstigend, und ich dachte zuerst, dass es sich um eine Autobombe handeln könnte. Aber glücklicher Weise blieb ums uns herum alles ruhig“.

Der Erawan Schrein war erst im August letzten Jahres der Ort eines schweren Bombenanschlags geworden und hatte das ganze Land schockiert. Zwei Uiguren aus China stehen mittlerweile im Zusammenhang mit dem Bombenanschlag vor Gericht. Die Polizei vermutet, dass es ein Vergeltungsanschlag wegen Thailands scharfen Vorgehen gegen die Menschenhandels-Netzwerke war.