Prominenter Autohändler benutzt das Kennzeichen eines VW für zwei Luxus Sportwagen

Prominenter Autohändler benutzt das Kennzeichen eines VW für zwei Luxus Sportwagen

Bangkok. Bei den Ermittlungen gegen den 30 Jahre alten Bekannten und prominenten Autohändler Akarakit Worarojchroendet, der mit dem in Thailand bekannten Fernsehstar Napapa Tantrakul „Patt“ verheiratet ist, fanden die Ermittler heraus, dass gleich zwei Super Sportwagen, ein Lamborghini Gallardo sowie ein Nissan Skyline GTR R35 mit dem gleichen Bangkok Kennzeichen „Kor Jor 51“ausgerüstet waren.

2-Super-Sportwagen-mit-dem-gleichen-KennzeichenBei einer Nachfrage beim zuständigen Land und Transport Büro stellten die Ermittler dann mit Erstaunen fest, dass keiner der beiden Super Sportwagen offiziell zugelassen und angemeldet war. Das Bangkoker Kennzeichen „Kor Jor 51“, dass an den beiden Sportwagen angebracht war, gehört laut den Unterlagen der Zulassungsbehörde zu einem Volkswagen, der auf eine Frau in Lamphun zugelassen ist.

Die Ermittlungen gegen den Prominenten Autohändler Akarakit, der auch unter dem Spitznamen „Rasender Benz“ bekannt ist und der seine Luxus Karossen unter anderem auch über seine Facebook Seite verkauft, waren ins Rollen gekommen, nachdem die Ermittler am 19. Januar einen laotischen Drogenboss verhaftet hatten.

Die Ermittler vermuten, dass Akarakit für die Drogenbande des Laoten Xaysana Geld gewaschen und in die Luxusfahrzeuge investiert hat.

Polizei General Major Pornchai Charoenwong, der stellvertretender Kommissar der Anti-Drogen Polizei sagte gegenüber den Medien, dass Akarakit bei verschiedenen Anlässen seine Super-Autos für den Verkauf auf seiner Facebook-Seite angeboten hatte. Gleichzeitig fügte er hinzu, dass auch die zuvor verkauften Autos ein Teil der laufenden Ermittlungen gegen den Rasenden Benz sind.

Herr Akarawit hatte den Nissan Skyline GTR R35 mit dem gefälschten Bangkoker Kennzeichen „Kor Jor 51“ bereits am 3. Oktober des letzten Jahres für 5,2 Millionen Baht verkauft. Das gleiche Kennzeichen fanden die Ermittler auch an einem Lamborghini Gallardo, den sie in einer Tiefgarage sicherstellen konnten.

Laut einer nicht genannten Polizei Quelle soll eine laotisch-thailändische Drogengruppe, die von dem verhafteten Drogenboss Xaysana geführt wurde, schon mehrmals ihre Wertsachen oder Erlöse aus dem Verkauf von Drogen an Herrn Akarakit zur sicheren Aufbewahrung überlassen haben. Die Beamten vermuten weiter, dass Akarakit dann einen Teil der Drogengelder gewaschen und dafür benutzt hat, um die Super Sportwagen zu finanzieren.

Die Polizei hat die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen und versucht nun, laut der internen Polizei Quelle, eine Verbindung zwischen der laotisch-thailändische Drogengruppe, dem verhafteten Drogenboss Xaysana und dem Prominenten Autohändler Akarakit herzustellen.

Akarakit Worarojchroendet

Akarakit Worarojchroendet

In der Zwischenzeit hatte sich Akarakit am Freitag selber bei den Drogenermittlern in Bangkok gemeldet und jede Kontakt zu dem verhafteten Laotischen Drogenboss Xaysana Keopimpha (42) abgelehnt.

Nach mehreren Stunden Verhör durch die Beamten der Drogenpolizei „Narcotics Suppression Bureau“ (NSB), erklärte Akarakit am Freitagabend gegen 22 Uhr den wartenden Reportern, dass er Herrn Xaysana nicht kenne und auch keinen Kontakt zu irgendjemand aus der Drogenbande habe.

Polizei Major Chatri Phaisalsil, der stellvertretende Kommandant der Narcotics Suppression Bureau“ (NSB) sagte ebenfalls am Freitagabend, dass Herr Akarakit der Polizei gesagt habe, dass er sich von von Herrn Natthaphol „Boy“ Nakkham, einem der Verdächtigen, der mit dem Drogenboss in Verbindung gebracht wird, sechs Millionen Baht für den Kauf des Lamborghini geliehen habe. Einen Teil des Geldes will er bereits zurückgezahlt haben.

Polizei Major Chatri erklärte gegenüber der Presse weiter, dass sich die beiden Männer, Akarakit und der Drogenboss gekannt haben müssen, weil sie beide das gleiche Hobby hatten und Autorennen mochten. Allerdings verweigert der Rasende Benz nach wie vor, den Drogenboss Xaysana zu kennen.

 

  • Quelle: Pattaya Mail