War das Motiv des Gold Shop Killers wirklich nur der Diebstahl?

Die Polizei hofft, dass sie den Goldmörder in drei Tagen festnehmen kann

LOP BURI. Die Polizei hofft, dass sie den Goldmörder in drei Tagen festnehmen kann. Die Ermittler glauben, dass sich der Verdächtige noch immer in Lop Buri aufhält. Die Polizei sagt, sie sollte in der Lage sein, innerhalb von drei Tagen einen Goldladenräuber zu verhaften, der drei Menschen, darunter ein Kleinkind, getötet und vier weitere in einem Einkaufszentrum in Lop Buri verwundet hat.

Der stellvertretende nationale Polizeichef Polizei General Weerachai Songmetta teilte am Samstag (11. Januar) mit, dass die Ermittler eingehende Informationen über den Verdächtigen erhalten hätten. Aufgrund der laufenden Ermittlungen könnten sie diese Informationen bisher jedoch noch nicht preisgeben, fügte er hinzu.

 

 

Er sagte, die mit dem Fall beauftragten Ermittler untersuchten alle Informationen, einschließlich der von dem Verdächtigen getragenen Kleidung und der Waffe.

Die Untersuchung ergab, dass der Räuber eine taktische 9-mm Pistole des Typ CZ P-01 mit einem langen Schalldämpfer verwendete. Aufgrund seines hohen Preises besitzen nur eine Handvoll Leute diese Art von Pistole, und es sei eher unwahrscheinlich, dass diejenige, die zur Begehung des Verbrechens verwendet wurde, nicht registriert wurde, sagte er.

Die Polizei stellte auch fest, dass der Räuber sehr gut mit Waffen umgehen konnte – er konnte genau schießen und sich auch entsprechend schnell bewegen, erklärte der stellvertretende nationale Polizeichef Polizei General Weerachai.

Der Goldladenraub in Lop Buri war anders als in anderen Diebstahlsfällen, in denen Räuber normalerweise gefälschte oder billige Pistolen benutzten, um den Überfall zu begehen, sagte der stellvertretende nationale Polizeichef weiter.

Einer nicht näher genannten Quelle zufolge kannten die Ermittler bereits die Fluchtwege des Verdächtigen, der sich laut ihren Angaben noch immer in Lop Buri versteckt halten soll.

Der Mann überfiel am Donnerstag gegen 20.44 Uhr den Aurora Goldladen im Einkaufszentrum Robinson am Phahon Yothin Highway in der Gemeinde Kok Ko.

Drei Personen, darunter ein Kleinkind, wurden getötet und vier weitere verletzt, als der Schütze mit einer Wollhaube, einem schwarzen Hemd und einer Tarnhose auf das Ladenpersonal und auf die Kunden in dem Goldgeschäft schoss, als er sich der Theke näherte.

Er schnappte sich drei Tabletts mit Goldketten im Wert von etwa 500.000 Baht. Als er ging, erschoss er einen Wachmann, bevor er mit einem rot-weißen Yamaha Fino Motorrad ohne Nummernschild floh.

Inzwischen stellen sich die Ermittler auch die Frage, ob das Motiv für den Überfall auf den Gold Laden wirklich nur der Diebstahl des Goldes war.

Laut einer Polizeiquelle untersucht der CSD die Aufzeichnungen der Opfer der Schüsse auf den Aurora Goldladen im Robinson Einkaufszentrum, weil der Angreifer so wenig Gold geraubt hat.

 

 

Die Crime Suppression Division (CSD) überprüft die Opfer eines tödlichen Angriffs in einem Goldgeschäft, nachdem sie den Verdacht hatte, dass das Motiv des einsamen Bewaffneten kein Diebstahl war. Laut den Angaben im Polizeibericht soll der brutale Täter mit Goldschmuck im Wert von gerade einmal 500.000 Baht geflohen sein.

 

  • Quelle: Bangkok Post