Fehlende Waffen im Armeedepot wurden nicht gestohlen. Sie sind „nur“ verschwunden.

pp Lopburi. Jetzt meldet sich laut der lokalen Presse der Armeesprecher Oberst Ngathong ebenfalls zu dem Vorfall, über den wir bereits Anfang März berichteten. „Schon wieder werden hunderte Waffen und Munition vermisst“.

Die Armee habe nach Recherchen in den eigenen Kreisen festgestellt, daß die Waffen nicht gestohlen wurden, sondern über einen längeren Zeitraum einfach nach und nach verschwunden seien.

Die Armee hat es offensichtlich nicht für nötig befunden, ihre Waffen zu zählen. Eine Inventur habe schon seit geraumer Zeit nicht mehr stattgefunden. So sei es zu erklären, daß niemand den Verlust der Waffen und der Munition bemerkte.

Jetzt soll ein Komitee eingesetzt werden, um den Verbleib der Waffen zu klären. Natürlich werde man die Verantwortlichen, sofern sie ermittelt werden können, bestrafen.